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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball

 

Der Quedlinburger SV schlägt den Blankenburger FV mit 3:1

 

Der Quedlinburger SV um Kapitän Sebastian Stosch empfing am 28. Spieltag der Landesklasse 3, bei sehr sommerlichen Temperaturen den Fußballverein aus Blankenburg. Die Quedlinburger hatten nach der 6:2-Klatsche in Blankenburg noch eine Rechnung offen und waren Willens diese zu begleichen. Allerdings mussten beide Teams, den Temperaturen um die 30 Grad Celsius Tribut zollen. So kam das Spiel nie auf ein sonderlich hohes Niveau. Nichtsdestsotrotz waren diese drei Punkte, sehr wichtige Punkte für den QSV, um den zweiten Tabelenplatz zubehaupten, vor allem da der ärgste Konkurrenz Osterwieck Punkte liegen ließ. Blankenburg ist durch die Niederlage direkt im Abstiegskampf angekommen.

 

Die ersten zehn Minuten der Partie begannen gemächlich, ehe es zu ersten Annährungen kam auf beiden Seiten des Feldes. Doch diese blieben noch ohne Erfolg. Knapp fünf Minuten später kam Franz Hnetschel zur ersten richtig gefährlichen Aktion, als Michel Sauerzapf ihn in Szene setzte doch schlussendlich ging der Abschluss von Hentschel knapp links vorbei. In der 19. Minute war es soweit, nach einem Freistoß aus gut 20 Metern, packt Weliko Paul den Hammer aus und drischt den Ball humorlos in die Torwartecke. BFV-Keeper Ben Hartmann war ohne Abwehrchance. Nun ebbte das Spiel ein wenig ab. Die gefährlichste Chance für den BFV hatte Philipp Eckert nach einem schönen Angriff über die linke Seite des Feldes. Im QSV-Strafraum umdribbelt Eckert, Martin Werne und schießt Richtung QSV-Gehäuse, glücklicherweise war Sven Gabriel zur Stelle und konnte klären ehe der Ball die Linie überschreiten konnte. Eine Chance hatten die Gastgeber noch um vor der Halbzeit, die Führung auszubauen. Erik Schmidt versuchte Gästekeeper Hartmann zu überlupfen doch dieser roch den Braten und konnte das Leder sicher packen. So ging man mit einer 1:0-Führung in die Pause.

 

Die Blankenburger kamen besser aus der Pause als die Platzbesitzer, so stand Martin Werner in der 52. Minute unter Dauerbeschuss. Erst klatschte ein Abschluss von Effler an die Latte, unmittelbar im Anschluss konnte Werner die Nachschüsse von Lehmann und Matznick parieren. Knapp zwei Minuten später klärte Abwehrchef Marcus Brenner eine Hereingabe von Eckert vor dem einschussbereiten Robert Matznick. Die Hausherren kamen erst in der 76. Minute wieder gefährlich vor das Gästetor. Franz Hentschel konnte einen fehlerhaften Pass in der BFV erlaufen und stand quasi frei vor dem Tor. Seinen ersten Versuch konnte Hartmann noch parieren doch im zweiten Anlauf brachte Hentschel den Ball im Gehäuse unter. Mit der nächsten Gelegenheit erhöhte der QSV die Führung auf 3:0. Der eingewechselte Horn bedient Weliko Paul in der Zentrale, der trocken in die untere linke Ecke abschließt und Keeper Ben Hartmann abermals keine Chance lässt. Den Schlusspunkt setzten jedoch die Gäste, nach einer Ecke erzielte Sebastian Lehmann das 3:1 zum deutlichen missfallen von Keeper Martin Werner.

 

Unter dem Strich gewinnt der QSV souverän und verdient diese Partie, die bei hohen Temperaturen nie ein sonderlich hohes Tempo hatte. Allerdings bewahrt man sich so beste Chancen auf den zweiten Tabellenplatz und hält die Spannung für das Saisonfinale, dem Pokalfinale in Thale, weiter oben. Besonders erfreulich war die Rückkehr in den Kader von Nils Kunath, der sich am 2. Spieltag gegen Nienburg einen Kreuzbandriss zuzog.

 

Werner, M.Kunath, Gabriel, Brenner, Stosch, Sauerzapf, Paul, Steller (65. Schönian), Scheffler ( 46. Horn), Hentschel, Schmidt (77. Rieneckert),

 

 QSV spielt Remis in Hötensleben

 

Das Fazit nach dieser "englischen" Woche ist doch ein recht positives. Man konnte innerhalb von 6 Tagen 7 Punkte einstreichen. Diese 7 Punkte errang man gegen den Meister der Landesklasse 3, den SV Staßfurt, den Pokalfinalisten SV Langenstein und den SV Hötensleben. So ist die Punktausbeute mehr als beachtlich.

 

Die sehr hohe Intensität dieser Woche merkte man den Quedlinburgern in Hötensleben an, sie wirkten nich ganz so frisch wie gewohnt. Dennoch versuchte man von Beginn an sich Chancen zu erarbeiten, was auch gelang. So hatte Nico Stertz in der 5. Minute die erste gute Gelegenheit doch sein Abschluss ging knapp links am Pfosten vorbei. Auch die Gastgeber hatten in der Frühphase eine Chance durch Björn Ohnesorge. Es sollte dann bis zur 25. Minuten dauern bis es wieder Gefahr im Strafraum des SVH gab. Martin Werner fing einen Freistoß hab und schickte gedankenschnell Nico Stertz auf die Reise, der allein auf Keeper Weiss zu lief, die Nerven behielt und zur Führung traf. In der Folge hatten Michel Albrecht (31.) und Franz Hentschel (38.) gut Abschlüsse, die Weiss beide sehenswert parieren konnte. Quasi mit dem Abpfiff erzielten die Gastgeber den Ausgleich, nach einem Fehlpass von Horn im Spielaufbau tauchte Brömse allein vor Werner auf und traf zum 1:1 Ausgleich.

 

Der zweite Durchgang begann schleppend auf beiden Seiten, die erste Chance in der zweiten Halbzeit hatte der SVH nach einem gefährlichen Freistoß von Miroslaw Domagala. In der 69. zecihnete sich abermals Martin Werner aus mit einer starken Parade gegen Brömse und konnte somit einen katastrophalen Fehlpass von Aissa-Maadaoui ausbügeln. Chancen auf beiden Seiten waren weiterhin Mangelware. Die Möglichkeiten von Marvin Steller (75.) für den QSV und für Björn Ohnesorge (80.) für den SVH brachten nichts ein. Die letzten Minuten gehörten dem QSV, so traf Michel Albrecht in der 89. Minute den Querbalken. Unmittelbar vor Abschluss scheiterten Aissa-Maadaoui aus Nahdistanz und Sven Gabriel per Kopf am SVH-Keeper Weiss.

 

 Das Unentschieden geht für beide Seiten vollkommen in Ordung und ist leistungsgerecht. Die Quedlinburger müssen auf Grund von Gelb-Sperren am kommenden Wochenende gegen den Blankenburger FV auf Michel Albrecht und Rachid Aissa-Maadaoui verzichten.

 

 Werner, M. Kunath, Brenner, Aissa-Maadaoui, Horn, Hentschel (87. Rieneckert), Schmidt, Scheffler (65. Steller), Stosch, Stertz (58. Gabriel), Albrecht

 

 

QSV schlägt SVL mit 4:0

Am Donnerstagabend gewann der Quedlinburger SV doch überraschend deutlich mit 4:0 gegen den SV Langenstein. Trotz einiger personeller Ausfälle bestimmte man die Partie nach belieben. Langenstein gelang offensiv nur wenig vor allem wurde Torjäger Benjamin Rode durch seinen disziplinierten Manndecker Pascal Scheffler bis zu seiner Auswechslung in der 74. Minute komplett abgemeldet.

 

Die Quedlinburger begannen vom Start weg offensiv, so kamen Marcus Brenner in der 7. Minute zu einer guten Gelegenheit, die gerade noch auf der Linie geklärt wurde und in der 14. Minute parierte SVL-Keeper Robinson einen Fernschuss von Franz Hentschel nach Ablage von Paul. In der 28. Minute war es dann soweit, nach einem Freistoß von Michel Sauerzapf kam Brenner an den Ball und netzte aus Nahdistanz ein. Nach einer halben Stunde kamen die Gastgeber zu ihrer ersten nennenswerten Chance. Sebastian Nowak setzte zu einem technisch anspruchsvollen Innenseitstoß an, der nur knapp sein Ziel verfehlte. Die wohl fefährlichste Chance im ganzen Spiel für den SVL hatte Sebastian Kischel in der 40. Minute. Der Freistoß von Kischel wird von der QSV-Mauer geblockt und klatscht anschließend an die Latte, QSV-Keeper Werner wäre wohl chancenlos gewesen. Kurz vor dem Pausenpfiff sollte der QSV nochmal nachlegen könen. Sauerzapf steckt auf Franz Hentschel durch, der behält vor Robinson die Nerven und verwandelt eiskalt.

 

So furios wie der erste Durchgang geendet hatte, sollte der zweite Durchgang beginnen. Nach knapp 5 gespielten Minuten erhöhte erneut Franz Hentschel die Führung für seine Farbe. Hentschel antizipierte einen Rückpass auf Robinson, konnte diesen erlaufen und verwandelte erneut trocken. Den Schlusspunkt sollte Weliko Paul mit dem 4:0 setzen. Nach einem Ballverlust leitet der überragend spielende Thomas Kleist einen Tempokonter ein. Die halbhohe Flanke von Kleist verarbeitete Weliko Paul technisch brilliant und versenkte zum Endstand. In der Schlussphase der Partie kam der eingewechselte Nico Stertz noch zu zwei hochkarätigen Chancen konnte allerdings kein Kapital daraus schlagen.

 

Unter dem Strich gewann der QSV verdient und recht souverän diese Partie, etliche Puzzleteile haben diesen Sieg ermöglicht. Vorallem die disziplinierte Umsetzung der taktischen Anweisungen von Cheftrainer Uwe Schwierske wie beispielsweise die konsequente Manndeckung von Benjamin Rode duch Pascal Scheffler, dem nach langer Pause hervorragend spielende Thomas Kleist oder dem eiskalten Franz Hentschel.

Die Frage die weiterhin im Raums steht, wie aussagekräftig war diese Partie hinsichtlich der Pokalfinales am 23. Juni in Thale?

 

Werner, Brenner, Schönian, Rieneckert, Paul (68. Stertz), Scheffler, Hentschel (85. Gabriel), Steller, Horn, Sauerzapf, Kleist

 

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