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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball

QSV gewinnt in Harzgerode 2:0 (0:0) / Das 100. Saisontor der Quedlinburger blieb aus

Eine schöne Geste der Platzbesitzer vor dem Anpfiff. Sie gratulierten dem Gegner mit einem großen Blumenstrauß zum Aufstieg. Das Altkreisderby der Harzoberliga war dann  über 90 Minuten umkämpft. Die erwartete große Brisanz blieb jedoch aus. Concordia-Trainer Torsten Salomon hatte zwar seine Truppe mit der Kampfansage "Wir wollen heute hier gewinnen" aufs Feld geschickt, aber so richtig an den Rand einer Niederlage geriet der Staffelsieger zu keiner Zeit. Der QSV hatte, ohne zu ganz großer Form aufzulaufen, die Partie bis auf einige Szenen am Beginn und gegen Ende  im Griff. Er schoss dann auch die Saisontreffer 98 und 99. Zum 100. Tor aber reichte es nicht. Immerhin stand zum Schluß der 24. Sieg zu Buche, konnten auch die Harzgeröder den Spitzenreiter nicht aufhalten. Die QSV-Fans, die mit einem Sonderbus angereist waren, hatten also wieder allen Grund zum Jubeln, was sie nach Spielschluß auch weidlich taten.

Die erste Halbzeit war bei hartem Boden und böigem  Wind beiderseits von der Taktik geprägt. Die Platzbesitzer zogen sich bei QSV-Ballbesitz fast vollständig zurück, öffneten so  keine Räume und stoppten die Quedlinburger Angriffe meist schon vor dem Strafraum. Auf die Konter der Einheimischen war aber die Abwehr der Gäste ebenfalls gut eingestellt, so das sich beide Teams lange Zeit neutralisierten. Dennoch hätte Concordia in Führung gehen können. Nach einer Ecke zischte der direkt genommene Ball nur knapp am Quedlinburger Gehäuse vorbei (10.). Nach einem verunglückten Querpass der QSV-Abwehr kam Christoph Ebeling in Ballbesitz, wurde jedoch gerade noch von Marcus Brenner am Torschuss gehindert (16.)  Dann  lag der Ball  im Kasten Harzgerodes (26.). Aber der Unparteiische gab den Treffer nicht. Auf Intervention des  Assistenten erkannte er auf Handspiel. In der 35. Minute setzte  Ebeling einen Freistoß von der Strafraumgrenze in die QSV- Mauer, auch der Nachschuß blieb hängen.

Nach dem Wechsel konnte der Spitzenreiter seine spielerischen Vorteile besser zur Geltung bringen. Ein Freistoß von Brenner wurde ebenfalls von der Mauer aufgehalten (58.). Mit dem nächsten  Angriff gingen die Quedlinburger in  Führung. Steven Matthes legte die Kugel nach innen,  Harzgerodes Keeper verpasste die an sich harmlose Eingabe, so dass Franz Hentschel aus Nahdistanz vollenden konnte (63.). Torsten Salomon sah darin die entscheidende Spielszene. "Wir haben in der  ersten Halbzeit den QSV ganz schön ins Schwitzen gebracht. Der Torwartfehler hat dann das Spiel entschieden. Es wäre vielleicht torlos ausgegangen, ein Unentschieden sicher gerecht gewesen. Aber so ist Fußball." Seine Mannschaft musste dann noch einen zweiten Treffer kassieren. Hentschel behauptete sich links am Strafraum, passte auf Thomas Kleist, der plaziert vollstreckte (69.). Die Partie war damit  entschieden. Die Concorden steckten keineswegs auf, aber echte  Torgefahr entwickelten sie nicht mehr, zumal  ein  Freistoß von Christian Barnebeck, bei dem sich fast alle Harzgeröder im QSV-Strafraum versammelten, an Freund und Feind und auch weit am Kasten vorbeisegelte (78.). Hentschel hatte dann die Chance zum 100. Saisontor des QSV, als ihm Sven Gabriel den Ball in den Lauf servierte. Aber er traf die Kugel nicht richtig (82.).

QSV-Trainer Uwe Schwierske zeigte sich zufrieden: "Wie Derbys so sind, mußten wir den Sieg schwer erkämpfen. Harzgerode hat gut dagegen gehalten. Es war ein sehr faires Spiel, am Ende haben wir wohl verdient die drei Punkte mit nach Quedlinburg genommen."

Harzgerode: Rückriemen - M. Barnebeck, Schmelzer, Brehme, C. Barnebeck, Krone (75. Bergmann), Würdig, Krebs, Ebeling, Becker, Großmann (64.Heyde)

QSV: Werner - Schindler, Brenner, Brahmann (66. Bernatzki), Stosch, Sauerzapf (70. Gabriel), Hentschel, Kleist, Steller, Matthes (75. Baumgart), Stertz.

 

 

 

QSV gewinnt in der dritten Auflage gegen SG Harz-Ilsenburg mit 7:1 (4:0)

Dreimal gegen den selben Gegner  in elf Tagen. Das gibt es nur selten. Weil das Punktspiel im Herbst ausgefallen war, wurde es jetzt nachgeholt. Das Hinspiel wurde also nach dem Rückspiel ausgetragen, das am 24. April stattfand und 3:3 endete. Und vergangenens Wochenende hieß es zum Pokalspiel nach Ilsenburg reisen, wo 5:0 gewonnen wurde. Was unsere A-Junioren in dieser Partie boten, übertrafen sie noch am Mittwoch vor Himmelfahrt. Sie beherrschten ihren Gegner fast nach Belieben, ließen aber beim Stande von 7:1 die Zügel etwas lockerer, so dass die Gäste mit einem blauen Auge davon kamen. Insgesamt aber bot unsere Mannschaft eine hervorragende Leistung, war dem Gegner  in allen Belangen  klar überlegen. Es war eine Freude, ihr zuzusehen. Das fanden auch die 65 Zuschauer, die eine gute Partie sahen, da auch die Gäste um ein gepflegtes Paßspiel bemüht waren.

Unsere Jungs begannen mit scharfem Tempo und sofort energischem Zug zum Tor. In der 4. Minute klingelte es zum ersten Mal. Nils Kunath zog unwiderstehlich auf der Außenbahn Richtung Grundlinie, flankte nach innen, und  Kai Brahmann erzielte die frühe Führung. "Wir haben sofort weiter gemacht, den Ball schnell und genau nach vorn gespielt, uns Chancen am laufenden Band erspielt", lobte Trainer Uwe Grasshoff seine Truppe. Erst traf Lukas Grosch nur den Pfosten (8.), dann aber schug es bis zur Pause noch dreimal ein. Nico Stertz schickte Michel Albrecht und es hieß 2:0 (13.). Dann hatte Grosch zum ersten Mal Erfolg.  Einen Querpass spitzelte er über die Linie zum 3:0 (28.). Den Treffer des Tages schrieben dann die Kunath-Zwillinge auf ihre Fahnen. Nils stürmte wieder einmal auf links auf und davon, und seine Eingabe schmetterte MIchel volley in die Maschen zum 4:0 (40.).

Der QSV machte auch nach dem Wechsel da weiter,  wo er vor dem Halbzeitpfiff aufgehört hatte. Es herrschte sofort wieder dicke Luft im Ilsenburger  Strafraum. Brahmanns Schuß nach Vorlage von Stertz konnte  Jonas Keck im Ilsenburger Kaste gerade noch über den Kasten lenken (47.). Aber bei einem Konter war die aufgerückte Abwehr der Einheimischen mal nicht gut gestaffelt, und Leon Dannhauer verkürzte auf 1:4 (51.). Doch die Antwort des QSV erfolgte fast postwendend. Nach glänzendem Doppelpaß mit Albrecht, kluger Vorbereiter im Mittelfeld, erhöhte Stertz auf 5:1 (54.). Weitere Möglichkeiten wurden jetzt ein wenig lässig vergeben. Nur Grosch hatte augenscheinlich noch richtig Lust auf Tore. Und er belohnte sich mit zwei weiteren Treffern.  Erst lenkte er eine Eingabe von rechts ins gegnerische Gehäuse (69.), und dann setzte er den gegnerischen Keeper, energisch zum Ball gehend,  unter Druck. Ergebnis: ein Preßschlag, der zum 7:1 (73.) im Tor landete. Im weiteren Verlauf begnügte sich unsere Mannschaft darauf, das Ergebnis zu verwalten. Das wäre fast schief gegangen. In der 87. Minute pfiff Schiedsrichter Reinhold Reddig, der keine Probleme mit der äußerst fair geführten Partie hatte, Elfmeter für die Gäste. Yannik Försterling drosch aber die Kugel hoch über die Latte.

QSV: Meyer - Bernatzki, Becker, M. Kunath, N. Kunath, Grosch, Brahmann, Albrecht, Rosenthal, Stertz, Stubbe. Weiter eingesetzt: Rieneckert, Deiters und Michel.

QSV kann ohne Druck in den Unterharz fahren

Am 26. Spieltag der Harzoberliga kommt es zum Altkreisderby Concordia Harzgerode - Quedlinburger SV. Für den Ausgang der Meisterschaft ist es ohne Bedeutung, denn den Titel  hat unsere Mannschaft bereits sicher in der Tasche. Aber für das Selbstbewußtsein beider Teams ist der Ausgang der Partie doch schon nicht unwichtig. Das Prestige steht auf dem Spiel. Die Begegnung in Quedlinburg im Herbst endete mit einem knappen 2:1  der Einheimischen. Sie führten 2:0 gegen eine im zweiten Abschnitt zeitweise dominierende Concordia, die kurz vor Schluß auch den Anschluß, aber den Ausgleich nicht mehr schaffte. QSV-Trainer Uwe Schwierske räumte damals  ein, dass "sich die Gäste ein Unentschieden verdient gehabt hätten".

Wie wird es nun diesmal? Harzgerodes Coach Torsten Salomon  wird das Hinspiel vor Augen haben und mit einer vielleicht noch besseren Leistung seiner Truppe daran anknüpfen wollen. Die Harzgeröder haben die letzten Begegnungen zu Hause meist überlegen gestaltet, aber manchen Punkt liegen gelassen, weil sie  aus ihren Chancen zu wenig machten. So mussten sie jüngst auch gegen Veckenstedt mit einem 1:1 zufrieden sein. Es wird also darauf ankommen, gegen die beste Abwehr der Liga (erst 14 Gegentreffer) erfolgreich zu sein. Andererseits kommen die Quedlinburger natürlich auch mit dem besten Angriff (97 Tore) und einer Bilanz (23 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage), die sie auch in Harzgerode zum Favoriten stempelt. Die Gastgeber müssen schon einen ganz  guten Tag erwischen, wenn sie diese Partie gewinnen wollen. Aber versuchen werden sie es. Und wer Torsten Salomon kennt - der wird alle Register ziehen, um seine Mannschaft so zu puschen, dass sie mit einem Berge versetzenden Willen vom Anpfiff an zu Werke geht.

Unser Team wird sich also auf einiges gefasst machen müssen. Es gilt vor allem,  Ruhe zu  bewahren und abgeklärt die sicher stürmischen Attacken des Gegners ins Leere laufen zu lassen, um selbst mit schnellen Kontern die sich bestimmt bietenden Räume zu nutzen. Unsere Truppe hat die Leute und die Mittel, um ihre Spielkonzeption durchzusetzen. Das hat man wieder einmal gegen Derenburg gesehen. Und auch in der Abwehr personelle Ausfälle glänzend kompensiert. Ronny Schönian als rechter Verteidiger war wohl die Entdeckung des Tages. Auch diesmal gilt es wieder Lücken zu schließen, da vermutlich mit Tobias Wanka, Tino Schindler und Dennis Mzyk gleich drei Spieler aus der Abwehrkette ausfallen. Auch Michel Sauerzapf, Christian Sekuli  und Andreas Bartl fehlen weiterhin, Roman Wegert ohnehin, so dass Trainer Uwe Schwierske erheblich umstellen muss. Er wird jedoch eine Lösung finden. Darauf darf man sich verlassen, und an Personal mangelt es ihm ja erfreulicherweise nicht.

Dennoch - leicht wird es für den QSV am Sonnabend nicht. Das war es in der Rückrunde in keinem Auswärtsspiel. Und dennoch hat sich unsere Mannschaft (bis auf Ballenstedt) immer durchgebissen. Auch diesmal ist Optimismus angebracht. Und vielleicht fällt ja sogar das 100. Saisontor. Das wäre natürlich die Krönung. Und wenn nicht: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben !!!

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