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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball

QSV gewinnt in Hausneindorf nach sperrigem Spiel mit 2:1 (0:0)

Viel wird von diesem 22. Spiel in der Harzoberliga aus Quedlinburger Sicht nicht im Gedächtnis bleiben. Der QSV hat es gewonnen, damit den 20. Sieg eingefahren und ist der Meisterschaft und dem Aufstieg wieder ein entscheidendes Stück näher gekommen. Die Gastgeber warfen alles in die Waagschale, um dem Spitzenreiter den Erfolg so schwer wie möglich zu machen. Das ist ihnen gelungen, auch auf Kosten von fünf gelben Karten. (QSV eine). Aber in die Nähe eines eigenen Sieges sind sie nicht eine Sekunde gekommen. Der QSV tat, was nötig war, mehr aber auch nicht.

Mit dem böigen Wind und auf sehr holprigem, trocken-staubigem Boden war unsere Mannschaft zwar von Beginn an feldüberlegen, aber richtige Chancen gab es keine. In der 7. Minute hob M. Kunath den Ball in den Strafraum, aber Hausneindorfs guter Keeper Daniel Tenzer war vor Weliko Paul am Ball. Er klärte noch zweimal, u.a. nach einem Freistoß von Markus Brenner aus 22 Metern (28.), mit Faustabwehr. Aber das war es fast schon in der ersten Hälfte. Sie war von vielen Zweikämpfen, Ballverlusten, unsauberen Aktionen und Zufälligkeiten geprägt. Die zahlreichen Zuschauer (272) waren enttäuscht. Sie hatten mehr erwartet.

In der zweiten Halbzeit kam der QSV gegen den Wind besser zurecht. Da lief der Ball wenigstens manchmal über mehrere Stationen, schufen sich unsere Spieler im Strafraum gute Positionen. Franz Hentschel wurde von Oliver Sindermann zu Fall gebracht, und Schiedsrichter Markus Mende, der viel zu  tun hatte, entschied auf Elfmeter. Michel Sauerzapf, der sich auch sonst eifrig  um ein konstruktives Spiel bemühte, verwandelte sicher zum 0:1 (52.). Unsere Mannschaft war in der Folge torgefährlicher als die Gastgeber. Ein Kopfball von Markus  Brenner nach Ecke von Paul wurde von der Linie geholt (65.). Die Bemühungen Hausneindorfs scheiterten meist schon vor dem Strafraum, so dass Martin Werner im QSV-Tor kaum einmal ernsthaft geprüft wurde. Die Vorentscheidung fiel dann in der 77. Minute. Weliko Paul, ständig unterwegs, setzte zum Solo an, überspielte drei Gegner und schoß flach zum 0:2 ein. Er verdiente sich, wie schon im Hinspiel, als er viermal traf, die Bestnote. Die Platzbesitzer gaben aber nicht auf. Ihre Anstrengungen wurden in der Nachspielzeit belohnt. Ein indirekter Freistoß von Ramon Jobst landete unhaltbar im rechten oberen Winkel zum 1:2.

QSV: Werner - Mzyk, S. Stosch, Sauerzapf, Matthes (78. Albrecht), Hentschel, Kleist (72. Stertz), Brahmann, Brenner (70. Schindler), Paul, M. Kunath.

QSV muß am Sonntag zum Derby in den Nachbarort

Das nächste Derby für den QSV findet am Sonntag, 14 Uhr, statt. Gastgeber ist Blau-Weiß Hausneindorf. Die Platzbesitzer waren beim Hinspiel ein unbequemer Gegner, schossen als erste Mannschaft drei Tore gegen uns und holten einen Rückstand von 0:3 auf, um am Ende 3:5 zu verlieren - dank vor allem von Weliko Paul, der vier Tore zum QSV-Sieg beisteuerte. Das werden die Hausneindorfer nicht vergessen haben.

Was haben sie nun am Sonntag vor? Gar nicht erst in den Rückstand geraten, sondern die Gäste unter Druck setzen nach dem Vorbild von Ballenstedt? Also mit Kampf und Einsatz draufgehen, den QSV gleich  beeindrucken? Oder sich einigeln, die Angriffsmaschine des QSV in einem engmaschigen Abwehrnetz stoppen und sein Heil in Konterattacken suchen?  Trainer Uwe Schwierske wird mit seiner Mannschaft auf alles eingestellt sein, auf jede Variante des Gegners eine Antwort parat haben, dessen darf man sich sicher sein. Dabei darf man hoffentlich davon ausgehen, dass auch in einem Prestigespiel wie diesem die sportlich faire Einstellung im Vordergrund steht. Dann kann man durchaus ein rassiges Derby erwarten, und niemand wird etwas gegen viele schöne Tore wie damals haben.

QSV gewinnt gegen SG Peißen mit 2:1 (1:0)/Geschlossene Teamleistung

Mit einer guten Leistung, die eines Tabellenführers würdig war, gewann der QSV das Spitzenspiel der Landesliga (2) A-Junioren. Die war aber auch nötig, denn die Gäste zeigten, warum sie mit ganz oben stehen. Ohne Michel Albrecht (Sperre) und Jonas Stubbe mit einem souveränen Jan Kriesche im Abwehrzentrum angetreten, übernahmen unsere Jungs sofort das Kommando. Nach etwa viertelstündiger Spielzeit mit abwechselnden Strafraumbesuchen ergaben sich für Nico Stertz die ersten Möglichkeiten. Ein Schuß ging drüber, ein anderer wurde vom Keeper pariert, der Nico beim dritten Versuch im letzten Moment den Ball vom Fuß nahm. Der QSV-Goalgetter bereitete schließlich das 1:0 (32.) vor. Auf Linksaußen angespielt wurde seine Eingabe im Zentrum von Nils auf seinen Bruder Michel Kunath abgelegt, der die Kugel mit hartem Schuß unter die Latte jagte. Sicher war Stertz im Angriff Dreh- und Angelpunkt. Dennoch wäre er noch effektiver, wenn er manchmal seine Mannschaftskameraden schneller mit einbeziehen würde. So führte er (37.) den Ball anstatt den glänzend postierten Pascal Deiters anzuspielen, der sich mit Recht beschwerte.

Das 1:0 hatte bis weit in die zweite Halbzeit Bestand, weil die Quedlinburger jetzt auch etwas Pech im Abschluß hatten. So dauerte es bis zur 71. Minute, ehe das wichtige 2:0 fiel. Michel Kunath zog außen mit einem langen Ball auf und davon, flankte genau in die Mitte, wo der eingelaufene Tom  Rieneckert aus Nahdistanz vollendete. Dann hatten Stertz und Cedrc Rosenthal das 3:0 auf dem Fuß. Nico war schon am Torhüter vorbei, als ihm das Spielobjekt an die Hacke sprang, und Cedric schloß zu spät ab, so dass der gegnerische Torhüter klären konnte.

So geriet der Erfolg in den Schlußminuten sogar noch in Gefahr. Keeper David Meyer konnte einen hohen Ball nicht festhalten und brachte einen nachsetzenden Gästespieler zu Fall. Rote Karte und Elfmeter waren die Folge. Pascal Deiters ging zwischen die Pfosten, dort ja kein Unbekannter, konnte gegen den plazierten Schuß von Tom Kunert jedoch nichts ausrichten (86.). So witterten die Gäste noch einmal Morgenluft, zumal der gute Schiedsrichter Steffen Ehrhardt  berechtigt noch fünf Minuten drauf packte. Nach einem langen Einwurf kam Tim Konieczny am Eldmeterpunkt zum Schuß, den Deiters jedoch parierte (90+2).

Großer Jubel  bei den QSV-Fans, die ihre Mannschaft nach dem Schlußpfiff verdient laustark feierten.

QSV: Meyer - Bernatzki, Becker, M. Kunath, Deiters (53. Rosenthal), N. Kunath, Brahmann (71. Michel), Stertz, Rieneckert, Hannawald, Kriesche.

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