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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball

 

 

7:0-Kantersieg über Hasselfelde / Heudeber spielte nur 0:0

 

Wieder einmal erfreute der QSV seine Anhänger mit einer Top-Leistung und einem imponierenden Sieg über den Tabellendritten Grün-Weiß Hasselfelde. Er verfügt, da der SC Heudeber gegen Olympia Schlanstedt nur 0:0 spielte, nun über 18 Punkte Vorsprung. Damit fehlt der Truppe von Trainer Uwe Schwierske aus dem Restprogramm nur noch ein Sieg, um auch theoretisch nicht mehr von der Spitze verdrängt werden zu können. Und 90 Tore sprechen wohl auch eine deutliche Sprache.

 

Eine Viertelstunde hielten die Gäste am Sonnabend in der Lindenstraße gut mit, übertrieben dabei aber den Einsatz und kassierten gleich zwei gelbe Karten (4. u. 7.). Der QSV zog unbeeindruckt von der gegnerischen Härte ein schnelles Kombinationsspiel auf. „Wir haben gut über die Außen gespielt, mit zwei, drei Ballkontakten Zug nach vorn entwickelt, das war schon stark“, meinte Trainer Uwe Schwierske. Die Wirkung blieb nicht aus. Bei Tino Schindlers Schuss verhinderte noch die Latte einen Treffer (17.). Drei Minuten später erzielte Mannschaftskapitän Marcus Brenner, diesmal im Mittelfeld aufgeboten und auffällig offensiv, mit Flachschuss das 1:0 (20.). Aus der Distanz ließ Nico Stertz (25.) das 2:0 folgen. Die Gäste wehrten sich weiter mit unangemessener Härte. Die Folge war Gelbrot für Jan Heyer (30.). Das spielte natürlich den Quedlinburgern in die Karten, die unvermindert stark auftrumpften. Schindler traf im Nachschuss zum 3:0 (40.). Der Beifall der Zuschauer hatte sich noch nicht gelegt, da hieß es schon 4:0. Ronny Schönian steckte durch auf Weliko Paul, und der markierte seinen 17. Saisontreffer (41.). Noch vor der Pause das 5:0. Franz Hentschel schlug einen sagenhaften Diagonalpass genau in den Lauf von Brenner, der flach vollendete (45.).

 

Würde das Torfestival nach dem Wechsel weitergehen? Fast schien es so. Erik Brahmann verwandelte einen Foulelfmeter zum 6:0 (53.), nachdem Schönian im Strafraum von Michael Hahne zu Fall gebracht worden war. Aber dann schalteten die Quedlinburger deutlich einen Gang zurück. Sie kontrollierten weiter die Partie, wollten jetzt jedoch mehrfach den Ball ins Tor tragen und gingen nicht mehr so entschlossen zu Werke. Auch Knut Hahne im Gästetor hatte wesentlichen Anteil daran, dass die Platzbesitzer nur noch einmal trafen. Sebastian Stosch, der mit vielen Balleroberungen wieder einmal bewies, warum er so wertvoll für das Team ist, schlug einen Freistoß punktgenau auf Brenner, der mit plaziertem Kopfball seinen dritten Treffer in dieser Begegnung markierte (78.). „Sieben Tore gegen den Tabellendritten, und wie sie herausgespielt wurden, das verdient schon Anerkennung“, lobte Trainer Schwierske eine gute Mannschaftsleistung und hob besonders den dreifachen Torschützen Brenner und Schönian hervor.

 

 

 

QSV: Chr. Stosch - Wanka, Mzyk, S. Stosch, Hentschel, Brahmann (62. N. Kunath), Brenner, Schindler (62. M. Kunath), Paul, Schönian.

 

 

 

 

 

 

Am 23. Spieltag der Harzoberliga am Spnnabend, 15 Uhr, erwartet unsere Mannschaft den Tabellendritten Grün-Weiß Hasselfelde.

 

Nach dem Erfolg in Hausneindorf benötigt unsere Mannschaft noch drei Siege aus acht Spielen, um den Titel in unserer Liga und damit den Aufstieg in die Landesklasse perfekt zu machen. Theoretisch könnte das also schon am 30. April der Fall sein. Neben Hasselfelde sind die Gegner bis dahin noch Veckenstedt auswärts und Derenburg hier bei uns in der Lindenstraße. Eine durchaus lösbare Aufgabe angesichts der Tatsache, dass unser Team von den bisherigen 22 Spielen nicht weniger als 20 gewonnen hat.

 

Es ist aber ebenso eine Tatsache, dass in der Rückrunde bisher alle Gegner (bis auf Halberstadt) besondere Anstrengungen unternommen haben, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen. Das wird heute nicht anders sein. Grün-Weiß Hasselfelde steht auf dem dritten Tabellenplatz und ist eine Mannschaft, die jederzeit zu einer besonderen Leistung fähig ist. Wir haben das schon im Hinspiel zu spüren bekommen. Da haben die Gastgeber durchaus auf Augenhöhe gespielt, hatten sogar mehrfach die Möglichkeit in Führung zu gehen. Gewonnen haben wir schließlich nur mit Hilfe von zwei allerdings unbestritten berechtigten Foulelfmetern. Ein Feldtor ist uns im Oberharz nicht gelungen. Gästetrainer Herbert Reulecke wird also sicher auch diesmal auf eine stabile Abwehr bauen, und er hat mit Sebastian Teege, der mit 17 Treffern Zweiter der Torschützenliste der Liga vor unserem Weliko Paul (16) ist, einen starken Trumpf im Spiel nach vorn aufzubieten. Die Gäste kommen also keineswegs in die Lindenstraße, um die Punkte abzuliefern.

 

Es wird deshalb wieder einer soliden Vorstellung unserer Mannschaft bedürfen, um sich zu behaupten. Zum Ausruhen kommt sie in diesen Wochen nicht. Freilich könnte sie sich angesichts ihres komfortablen (uneinholbaren ?) Vorsprungs auch mal einen Ausrutscher erlauben. Das verbieten aber der Ehrgeiz, der unsere Mannschaft in jeder Partie beflügelt, und ihre herausragende personelle Stärke, wie sie auch aufgestellt ist, an Tagen, an denen es mal nicht so läuft. Und in diesem Fall wird wohl auch Uwe Schwierske mit seinem Trainerteam entschieden etwas dagegen haben, ihrem Partner auf der anderen Seite den Triumph eines Sieges über den QSV zu gönnen.

 

Freuen wir uns also auf eine spannende Partie in der Hoffnung auf Erfolg Nr. 21 unserer Mannschaft, der wir eine gute Tagesform und Treffsicherheit im Angriff wünschen.

 

 

 

QSV gewinnt in Hausneindorf nach sperrigem Spiel mit 2:1 (0:0)

Viel wird von diesem 22. Spiel in der Harzoberliga aus Quedlinburger Sicht nicht im Gedächtnis bleiben. Der QSV hat es gewonnen, damit den 20. Sieg eingefahren und ist der Meisterschaft und dem Aufstieg wieder ein entscheidendes Stück näher gekommen. Die Gastgeber warfen alles in die Waagschale, um dem Spitzenreiter den Erfolg so schwer wie möglich zu machen. Das ist ihnen gelungen, auch auf Kosten von fünf gelben Karten. (QSV eine). Aber in die Nähe eines eigenen Sieges sind sie nicht eine Sekunde gekommen. Der QSV tat, was nötig war, mehr aber auch nicht.

Mit dem böigen Wind und auf sehr holprigem, trocken-staubigem Boden war unsere Mannschaft zwar von Beginn an feldüberlegen, aber richtige Chancen gab es keine. In der 7. Minute hob M. Kunath den Ball in den Strafraum, aber Hausneindorfs guter Keeper Daniel Tenzer war vor Weliko Paul am Ball. Er klärte noch zweimal, u.a. nach einem Freistoß von Markus Brenner aus 22 Metern (28.), mit Faustabwehr. Aber das war es fast schon in der ersten Hälfte. Sie war von vielen Zweikämpfen, Ballverlusten, unsauberen Aktionen und Zufälligkeiten geprägt. Die zahlreichen Zuschauer (272) waren enttäuscht. Sie hatten mehr erwartet.

In der zweiten Halbzeit kam der QSV gegen den Wind besser zurecht. Da lief der Ball wenigstens manchmal über mehrere Stationen, schufen sich unsere Spieler im Strafraum gute Positionen. Franz Hentschel wurde von Oliver Sindermann zu Fall gebracht, und Schiedsrichter Markus Mende, der viel zu  tun hatte, entschied auf Elfmeter. Michel Sauerzapf, der sich auch sonst eifrig  um ein konstruktives Spiel bemühte, verwandelte sicher zum 0:1 (52.). Unsere Mannschaft war in der Folge torgefährlicher als die Gastgeber. Ein Kopfball von Markus  Brenner nach Ecke von Paul wurde von der Linie geholt (65.). Die Bemühungen Hausneindorfs scheiterten meist schon vor dem Strafraum, so dass Martin Werner im QSV-Tor kaum einmal ernsthaft geprüft wurde. Die Vorentscheidung fiel dann in der 77. Minute. Weliko Paul, ständig unterwegs, setzte zum Solo an, überspielte drei Gegner und schoß flach zum 0:2 ein. Er verdiente sich, wie schon im Hinspiel, als er viermal traf, die Bestnote. Die Platzbesitzer gaben aber nicht auf. Ihre Anstrengungen wurden in der Nachspielzeit belohnt. Ein indirekter Freistoß von Ramon Jobst landete unhaltbar im rechten oberen Winkel zum 1:2.

QSV: Werner - Mzyk, S. Stosch, Sauerzapf, Matthes (78. Albrecht), Hentschel, Kleist (72. Stertz), Brahmann, Brenner (70. Schindler), Paul, M. Kunath.

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