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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball

QSV muß nach Derenburg / Hoffentlich hält das Wetter

Zum 10. Spiel der Saison in der Harzoberliga, zugleich der 5. Partie auswärts, muß der QSV am Sonnabend, 24. Okober, nochmals 15 Uhr, in Derenburg antreten. Man kann nur hoffen, dass das Wetter hält und die Begegnung auch ausgetragen werden kann. Bliebe ja noch die Möglichkeit, die Ansetzung zu drehen, wenn es in Derenburg gar nicht gehen sollte. Aber diese Entscheidung könnte erst kurzfristig fallen.

Sportlich steht unsere Mannschaft als souveräner Tabellenführer vor einer unbedingt lösbaren Aufgabe. Die Gastgeber haben bisher enttäuscht und erst acht Punkte auf dem Konto. Zuletzt verloren sie 1:4 in Hasselfelde und spielten zu Hause gegen Fortuna Halberstadt 1:1. Unser Team hat gelernt, jeden Gegner ernst zu nehmen und voll konzentriert in die Spiele zu gehen. Das wird Trainer Uwe Schwierske auch diesmal seiner Truppe einimpfen, die die große Chance hat, mit dem 10. Sieg im 10. Spiel einen einmaligen Rekord in ihrer Klasse aufzustellen. Nach dem 8:0 gegen Veckenstedt sagte jemand im Überschwang, sie seien "die Bayern der Harzoberliga". Das ist natürlich etwas vermessen, aber es ist schon erstaunlich und macht stolz, wie unsere Mannschaft als Neuling bisher abgeschnitten hat. Trainer Schwierske weist solche Gedanken von sich, bleibt Realist und fest auf dem Boden. "Die schweren Spiele kommen erst noch", warnte er und denkt dabei an die Treffen mit Wegeleben, Schlanstedt, Blankenburg II und nicht zuletzt Rieder. "Da stehen uns noch harte Prüfungen bevor."

Umso besser wäre es, wenn unsere Mannschaft mit einem Sieg in Derenburg ihre Führung weiter festigt. Punktspielvergleiche gibt es nicht. Die Derenburger stiegen in dem Jahr in die Harzoberliga auf, in dem wir abstiegen. Aber es gibt ein Ergebnis aus einem Vorbereitungsspiel aus dem Juli 2011. Da verloren wir in Derenburg 2:4 und lagen zwischenzeitlich schon 0:4 zurück. Dies nur zur Erinnerung, denn von der Elf, die damals auflief, ist niemand mehr dabei. Und auch in Derenburg wird man dieses Resultat richtig zu bewerten wissen. Aber dem Spitzenreiter ein Bein zu stellen, das werden die Platzbesitzer dennoch versuchen. Ob freilich die Kräfte reichen, darf doch bezweifelt werden, so dass der QSV als klarer Favorit in das Spiel geht.

QSV gewinnt in Derenburg nur knapp 2:1 (2:0) / Gastgeber wehrten sich heftig

Der 10. Sieg der Quedlinburger im 10. Spiel der Harzoberliga ist unter Dach und Fach. Nach einem Drittel der Saison ist der Aufsteiger auf dem besten Weg, die Favoritenrolle im Kampf um den Staffelsieg zu übernehmen. Allerdings fiel der Erfolg diesmal ziemlich schwer. Die Gäste ließen sich von dem bedingungslosen körperlichen Einsatz der Derenburger doch erheblich beeindrucken. Erik Brahmann, der, wie Trainer Uwe Schwierske betonte, eine gute Partie bot, mußte ebenso verletzt vom Platz wie Tino Schindler. Leider ließ der Unparteiische zu viel durchgehen, was für viel Hektik sorgte und klar zu Lasten der spielerischen Linie ging.

Aber das war es nicht allein. Der Trainer musste durch das Fehlen von Marcus Brenner, Dennis Mzyk und Christian Sekuli und die Verletzungen im Spiel von Erik Bramann und Tino Schindler Viererkette und Mittelfeld mehrfach umbauen, was natürlich auch manche Fehler im Zusammenspiel erklärt. Tobias Wanka war der ruhende Pol im Abwehrzentrum. Er vor allem sorgte aus meiner Sicht dafür, dass es nur wenige kritische Situationen in unserem Strafraum gab. Im Mittelfeld hätte man sich mehr Ruhe und genaue Pässe nach vorn gewünscht. Die Abschlüsse der Angreifer blieben so überschaubar. Man darf aber auch nicht übersehen, dass sich die Gastgeber angesichts ihres prekären Tabellenstandes mit aller Kraft gegen eine weitere Niederlage wehrten, große Willensqualitäten bewiesen und leidenschaftlich um jeden Meter Boden kämpften. Die Aufgabe unserer Mannschaft war also schwerer als erwartet.

A-Junior Michel Kunath, für Brahmann (41.) gekommen, zeigte als rechter Verteidiger eine solide Leistung und empfahl sich für weitere Aufgaben. Mit ihm saß auch Nico Stertz auf der Bank. So führt der Trainer nach und nach den Nachwuchs an die Erste heran, wie zuletzt gegen Veckenstedt schon Tom Rieneckert und Felix Oehring.

Die Einheimischen hatten mit einem Freistoß von Nico Hillen, den Martin Werner glänzend abwehrte (13.), die erste Chance. Als der QSV nach schöner Vorarbeit von Franz Hentschel durch Schlenzer von Sven Gabriel (15.) in Führung ging, schien das Spiel in die erwartete Bahn zu kommen. Aber Derenburg ließ nicht locker. Wieder war es ein Freistoß von Nico Hillen, der Werner zu einer Parade zwang (23.). Nach einer Eingabe von Thomas Kleist vergab Sven Gabriel (31.), und auch Weliko Paul hatte mit einem Heber über den gegnerischen Torwart (40.) kein Glück. Dennoch das 2:0 (43.) noch vor der Pause. Steven Matthes wurde gefoult, und Thomas Kleist verwandelte den Elfmeter.

Ein toller Schuß von Martin Hillen nach dem Wechsel sah Werner wieder reaktionsschnell auf dem Posten (49.). Auf der anderen Seite schien bei einer tollen Strafraumszene (54.) das 3:1 fällig. Es hätte das Spiel vielleicht ein wenig beruhigt. Aber Schüsse von Matthes und Ronny Schönian wurden abgeblockt, Kleist traf nur die Latte (54.). Dann wieder Freistoß für Derenburg. Diesmal hatte Sven Reinhardt mit seinem knallharten Schuß Glück. Werner ließ die Kugel, die er vermeintlich schon unter sich begraben hatte, ins Tor rutschen (71.) zum 1:2-Anschlußtreffer. "Ohne dieses Pech hätten die Gastgeber kein Tor geschossen", war sich QSV-Co-Trainer Andreas Fincke sicher. "Wir haben zwar nur knapp, aber jederzeit verdient gewonnen." Das auch deshalb, weil unser Team durch Franz Henschel die große Chance zum 3:1 hatte (83.). An zwei Gegnern war er elegant vorbei. Statt aber in die Mitte zum mitgelaufenen Schönian zu passen, versuchte er es aus spitzem Winkel selbst und scheiterte am gegnerischen Torhüter, der die kurze Ecke zumachte.

QSV: Werner - Brahmann (41. Michel Kunath), Wanka, Sauerzapf, Schindler (46. Schönian), Sebastian Stosch, Gabriel, Paul, Kleist (80. Marvin Steller), Matthes, Hentschel.

QSV erwartet am Sonntag Concordia Harzgerode / 11. Spieltag der HOL

Wieder ein Spiel am Sonntag, und wieder eins mit besonderem Reiz. Nach vier Jahren erstmals wieder das Altkreisderby zwischen dem QSV und Concordia Harzgerode, das schon zu DDR-Zeiten in den 60er und 70er Jahren, als beide Teams in der Bezirksklasse spielten, seinen eigenen Charakter hatte, und letztmalig in der Saison 2010/11 in der Harzoberliga stattfand. Zu dieser Partie, die bereits 14 Uhr angepfiffen wird, begrüßen wir alle Zuschauer, unsere Sportkameraden aus der Stadt im Unterharz und nicht zuletzt das Schiedsrichterteam sehr herzlich. Wir wünschen uns allen einen spannenden und fairen Verlauf der Begegnung. Sie wird geprägt von der Frage, ob unsere Mannschaft ihre Erfolgsserie fortsetzen kann oder ob es den Gästen gelingt, den Tabellenführer zu stoppen.

Wir haben in früherer Zeit und auch vor vier Jahren erlebt, dass mit den Gästen sportlich nicht gut Kirschen essen ist. Wir mussten, auch zu Hause, manche Niederlage hinnehmen und haben besonders an die beiden letzten Begegnungen, die mit 2:3 und 0:1 verloren gingen, keine guten Erinnerungen. Umso bessere an Harzgerodes Trainer Torsten Salomon, der viele Jahre mit großem Erfolg für die damalige BSG Motor Quedlinburg gespielt hat. Daran wird er heute sicher nicht zuerst denken, sondern bemüht sein, mit seiner Harzgeröder Truppe es dem Spitzenreiter so schwer wie möglich zu machen. Sene Mannschaft ist nicht so gut in die Saison gestartet, hatte mehrfach personelle Probleme, kommt aber mit der Empfehlung eines 1:0-Erfolges in Veckenstedt und sicher hoch motiviert in die Lindenstraße.

Hoch motiviert wird unsere Mannschaft ebenfalls sein. Dafür wird Trainer Uwe Schwierske schon sorgen. Hinter dem Einsatz von Erik Brahmann und Weliko Paul, die sich beide in Derenburg verletzten, steht vielleicht ein Fragezeichen. Dafür sind sicher Marcus Brenner und Dennis Mzyk wieder dabei. Unabhängig davon wird wieder eine starke Mannschaft auflaufen und versuchen, die Erfolgsserie der letzten Wochen fortzusetzen. Unser Team hat die ersten zehn Spiele der Saison meist souverän gewonnen, so dass schon scherzhaft die Rede "von den Bayern der Harzoberliga" war. Der Vergleich hinkt sicher gewaltig und ist ja auch nicht ernst gemeint, aber rein von den Zahlen her stimmt er. Die Freude und der Stolz unserer Anhänger über die Leistungen ihrer Mannschaft sind absolut berechtigt.

Umso enttäuschender ist es, dass im Spiel gegen Veckenstedt ein farbiger Sportfreund beleidigt und beschimpft wurde. Der Vorstand des QSV verurteilt jede rassistische Äußerung mit Nachdruck und distanziert sich entschieden von ihren Verursachern. Ein solches Verhalten von einzelnen widerspricht dem humanitären und völkerverbindenden Anliegen des Sports, schadet auch dem Ansehen des QSV und wird auf unserem Platz nicht geduldet. Der Vorstand wird im Wiederholungsfall von seinem Hausrecht Gebrauch machen und ein Stadionverbot aussprechen. Bisher ging es bei unseren Heimspielen immer anständig zu. So soll es auch bleiben. Leidenschaftliche Parteinahme für unsere Mannschaft - ja. Aber eine konsequente Ablehnung jeder Verunglimpfung von Gastmannschaften und Schiedsrichtern. Achtung vor dem Gegner und den Unparteiischen ist für uns ein ungeschriebenes Gesetz.

Wir hoffen und können sicher darauf vertrauen, dass unsere Truppe auch heute wieder eine gute Vorstellung abliefert und ihre Führung in der Tabelle stabilisiert. So sehr wir Torsten Salomon und seiner Mannschaft Erfolge gönnen. Gegen uns muss das aber nicht gerade sein. Deshalb setzen wir auf einen Sieg des QSV.

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