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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball


Den Sieg schon vor Augen / G. Wernigerode - QSV 1:1 (0:0)


 Mit großen personellen Problemen fuhren die Quedlinburger nach Wernigerode. "Uns fehlten Stubbe, N. Kunath, Misoph und Kriesche und dann kam noch das Pech dazu, den Ausgleich durch einen Freistoß in buchstäblich letzter Minute zu bekommen, als wir schon wie der Sieger aussahen", ärgerte sich Trainer Uwe Graßhoff. "Wir haben einschließlich des Wechselspielers Johannes Michel ein gutes Spiel abgeliefert, wurden aber dafür nicht belohnt."

Der QSV musste auf Grund der Ausfälle vor allem im Abwehrbereich viele Umstellungen vornehmen. Dennoch fand sich die Mannschaft schnell und hatte auch Vorteile. Tom Hannawald, Lukas Grosch, Kai Brahmann (2mal), Nico Stertz und Michel Albrecht hatten Abschlüsse, ehe die Platzbesitzer erstmals David Meyer im QSV-Tor prüften (33.), der später bei einem gefährlichen Kopfball von Alexander Sell (41.) das 0:1 verhinderte.

Nach der Pause versuchte es der QSV weiter. In der 54. Minute mit Erfolg. Stertz nahm im Strafraum einen Ball an, kurze Drehung und trockener Schuß zum 0:1. Diese Führung wurde leider nicht trotz einiger Chancen ausgebaut, konnte aber bis zur 90. Minute behauptet werden. Dann schlug es doch noch im QSV-Kasten ein. Bei einem Freistoß war die Abwehr nicht richtig im Bilde, so dass Daniel Thiel die Eingabe mit Kopfball zum Ausgleich nutzen konnte.

QSV: Meyer - Bernatzki, Hannawald (58. Michel), M. Kunath, Deiters, Rieneckert, Grosch, Brahmann, Rosenthal, Stertz.

0:1 (0:1)-Niederlage in Ballenstedt / Kampfbetontes Spiel mit glücklichem Sieger

Nach saisonübergreifend 38 ungeschlagenen Meisterschaftsspielen hintereinander hat es nun in der 39. Begegnung  auch den QSV erwischt. In Ballenstedt gab es die erste Punktspielniederlage seit dem 20. September 2014, und im 41. Punktspiel schoß unsere Mannschaft erstmals kein Tor bei insgesamt 180: 26 Treffern. In einer kampfbetonten Auseinandersetzung gaben zwei Standardsituationen den Ausschlag. Der QSV ließ einen  Elfmeter aus, die Gastgeber hatten mit einem Freistoß Erfolg. Sieg oder Niederlage lagen also dicht beieinander in einem Spiel, das wenig Höhepunkte hatte, meist zwischen den Strafräumen verlief und seine Spannung nur aus dem knappen Spielstand bezog. Die 220 Zuschauer hatten sich wohl mehr versprochen, vor allem freilich von unserer Elf, die einiges schuldig blieb.

Wenn die Gastgeber dem nach wie vor unangefochtenen Spitzenreiter der Harzoberliga, der zehn Punkte Vorsprung auf Heudeber hat, zum zweiten Mal (einschliesslich Pokal) in die Suppe spucken konnten, so war das aus meiner Sicht vor allem ein Erfolg der von Trainer Alexander Giese eingeschlagenen Taktik. Auf keinen Fall sollte seine Elf wieder ins offene Messer laufen wie beim 0:5 in Quedlinburg.  Ballenstedt machte die Räume dicht, ließ keinen Quedlinburger Spielaufbau zu, führte die Zweikämpfe mit aller Konsequenz und erstickte so die QSV-Angrifffsbemühungen bereits im Keim. Dagegen fand unser Team kein erfolgversprechendes Konzept. Nur in der ersten Halbzeit gab es des öfteren mal so etwas wie strukturierte Aktionen mit Torgefahr im Ballenstedter Strafraum. Franz Hentschel und  Steven Matthes waren zweimal durch, wurden unfair gebremst, aber nur beim zweiten Mal, nach dem Foul von Stefan Große, zeigte die Schiedsrichterin auf den Punkt (33.). Askania-Keeper Tobias-Erwin  Kepke hatte keine Mühe, den eher als "Rückgabe" zu bezeichnenden Elfmeter von Sebastian Stosch, der sich die "falsche" Ecke ausgesucht hatte, unter sich zu begraben.  In der zweiten Halbzeit brachte unsere Mannschaft noch weniger zustande. Nur einmal musste  Kepke mit Fußabwehr gegen Weliko Paul klären (72.) klären. Selbst als Trainer Uwe Schwierske die "Brechstange" auspackte, von der  Bank den sonstigen Abwehrchef Dennis Mzyk ins Angriffszentrum beorderte (62.) und mit Sven Färber einen weiteren Stürmer brachte (82. ), war die kompakte Ballenstedter Abwehr nicht entscheidend auszuhebeln. So oft die Quedlinburger auch am Ball waren, so sehr sie sich bemühten -  schon lange vor dem Schlußpfiff war abzusehen, dass sie an diesem Tage nicht in der Lage sein würden, ihr Spiel durchzusetzen. Schmerzlich wurde Thomas Kleist als Unruheherd im gegnerischen Strafraum vermisst. Auffällig auch, wie wenig effektiv Ecken und Freistöße waren.

Die Askanen wollten zeigen, dass ihr Pokalerfolg kein Zufall war. Sie knieten sich mit Vehemenz in ihre Aufgabe, gaben keinen Ball verloren und hielten ihre Linie bis zum Schluß konditionell durch, steckten selbst einige Krämpfe tapfer weg. Als sie noch frisch waren, starteten sie mehrere gefährliche Konter, so dass QSV-Keeper Martin Werner öfter eingreifen musste als sein Gegenüber. Und  einmal musste er den Ball aus dem Netz holen. Einen Freistoß von Oliver Zeißig fast von der linken Außenlinie berechnete er offenbar falsch und die Kugel schlug zu seiner eigenen Überraschung im rechten oberen Torwinkel  zum Treffer des Tages ein (38.). Dieses Tor gab den  Ballenstedtern  natürlich weiteren Auftrieb. Sie widersetzten sich mit Erfolg den Quedlinburger Attacken im zweiten Abschnitt und waren zum Schluß, als selbst Marcus Brenner im gegnerischen Strafraum auftauchte,  dem 2:0 fast näher als der QSV dem Ausgleich, der dem Spielverlauf freilich gerecht geworden wäre. Aber Spielanteile allein sind nicht entscheidend. Diese Erfahrung musste der QSV nach langen erfolgreichen  Monaten wieder einmal machen. Aber umwerfen wird das unsere Truppe nicht. Schon am nächsten Sonnabend gegen Harsleben wird sie in die Erfolgsspur zurückkehren. Dessen bin ich sicher.

QSV: Werner - Wanka, Stosch, Sauerzapf, Matthes (74. Gabriel), Hentschel, Steller (62. Mzyk), Brahmann, Brenner, Schindler, Paul (82. Färber).

QSV am Sonntag in Ballenstedt / Glückt Revanche für Pokalniederlage?

Zur nächsten schweren Prüfung in der Harzoberliga fährt Tabellenführer QSV am Sonntag nach Ballenstedt. Gastgeber Askania war im vergangenen Jahr die einzige Mannschaft, die der Truppe von Uwe Schwierske in einem Pflichtspiel eine Niederlage beibringen  konnte. Der QSV verlor die Pokalbegegnung im Herbst bekanntlich 1:4.

Können die Quedlinburger nun dafür im Punktspiel Revanche nehmen? Trainer Schwierske äußerte jüngst viel Respekt vor dem Gegner und vermutet, dass er in der Frühjahrsrunde eine hervorgehobene Rolle spielen wird. Er führt dafür die personelle Stärke und gute Verfassung der Ballenstedter an, die mit dem von Lok Aschersleben zurückgekehrten Sparing weiter an Substanz gewonnen haben und sicher alle Konkurrenten in der Harzoberliga vor Probleme stellen können. Aber auch den QSV?

Sicher sah unsere Truppe beim 1:4 nicht besonders gut aus. Aber das Ergebnis täuscht doch über den wahren Spielverlauf. In der zweiten Halbzeit dieser Partie spielte der QSV auf den Ausgleich, zeigte jedoch Schwächen im Abschluß und entblößte im Alles oder Nichts die eigene Abwehr, so dass Ballenstedt noch zu zwei Kontertoren kam. Im Punktspiel vorher hatte der QSV 5:0 gewonnen. Auch dieses Resultat spiegelte nicht den tatsächlichen Verlauf. Beide Treffen geben also nicht viel her, um eine fundierte Aussage über den Ausgang des Spieles am Sonntag zu treffen.

Da kann man eher auf die fast makellose Bilanz des Spitzenreiters hinweisen, die auch jüngst gegen Heudeber unangetastet blieb. Sie beruht auf der  großen Ausgeglichenheit und Stärke des Personals, qualitativ wie auch quantitativ, über das unsere Trainer verfügen. Das zeigte sich gegen Heudeber deutlich. Uwe Schwierske konnte Akteure, die gute Leistungen geboten hatten, aber kräftemäßig etwas abbauten, durch Spieler von der Bank ersetzen, die auf Grund ihres Potentials sofort dazu beitrugen, das dass Heft des Handelns bei unserer Mannschaft blieb und die selbst entscheidende Impulse für die Siegtore von Weliko Paul gaben. Diese individuelle Qualität und mannschaftliche Geschlossenheit hat kein Gegner in der Harzoberliga, auch Ballenstedt nicht.

Deshalb ist für mich unser Team am Sonntag  Favorit - wenn es seine Leistung abruft, angesichts des großen Vorsprungs in der Tabelle nicht leichtsinnig wird und natürlich auch kämpferisch den Gastgebern nicht aus dem Weg geht. Diese werden voller Ehrgeiz sein, den Pokalsieg zu bestätigen und das 0:5 aus dem Hinspiel zu revidieren. Trainer Giese wird seine Jungs  entsprechend motivieren,  und er kennt den QSV auch gut genug, um sie taktisch entsprechend einzustellen. Die Besonderheiten des Ballenstedter Platzes werden dabei sicher auch eine Rolle spielen.

Es ist also ein reizvolle Begegnung zu erwarten, die nicht einseitig verlaufen, aber mit einem Sieg unseres QSV und damit der Begleichung der noch offenen Rechnung vom Herbst enden dürfte. Oder ist Ballenstedt wieder für eine Überraschung gut? Anstoß 14 Uhr.

 

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