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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball

QSV ist bei Fortschritt Veckenstedt zu Gast / Platzbesitzer kämpfen gegen Abstieg

Wenn alles gut läuft, dann kann der QSV, eben erst in die Harzoberliga aufgestiegen, sie gedanklich und praktisch schon am Wochende wieder verlassen - in Richtung Aufstieg in die Landesklasse. Was im August 2015 leise Hoffnung war, kann schon am dritten Sonnabend im April 2016 unumstößliche Gewißheit werden. Dazu ist am 24. Spieltag ein Auswärtssieg beim Tabellenvorletzten Fortschritt Veckenstedt erforderlich. Normalerweise eine lösbare Aufgabe. Im Hinspiel in Quedlinburg hieß es 9:0, kamen die Harzer gewaltig unter die Räder.

Sie sind auch diesmal im Rückspiel nur Außenseiter und werden sich kaum einen Sieg ausrechnen. Sie brauchen aber jeden Punkt gegen den Abstieg und werden auch gegen den Tabellenführer wenigstens alles versuchen. Zu Beginn der Rückrunde haben sie sich, vorher weit abgeschlagen, mit drei Siegen hintereinander überhaupt erst wieder eine realistische Ausgangsposition für einen erfolgreichen Kampf gegen den Abstieg geschaffen. Nachdem es zuletzt wieder einige Niederlagen gab, haben die Veckenstedter mit einem Spiel mehr nur zwei Punkte Vorsprung vor Einheit Wernigerode II (16 zu 14). Sie sind damit also praktisch am meisten gefährdet, können ihr Heil nur in der Flucht nach vorn suchen. Nun kommt ausgerechnet der Überflieger der Saison zum Rückspiel. Da bleibt eigentlich nur wenig Hoffnung.

Das nahe Ziel vor Augen, wird sich unsere Mannschaft wohl nicht gerade in diesem Spiel einen Ausrutscher leisten wollen. Und nach Geschenke verteilen sieht es auch nicht aus. Da werden die drei Punkte nach menschlichem Ermessen in die Welterbestadt wandern, und die Veckenstedter gezwungen sein, ihre Punkte zum Klassenerhalt gegen andere Teams zu holen. QSV-Trainer Uwe Schwierske wird seine Jungs auf einen Sieg einschwören, das ist wohl klar. Dann könnte sich die Mannschaft am 30. April im nächsten Heimspiel gegen Derenburg bereits als Meister und Aufsteiger präsentieren und für den Rest der Saison neue Ziele stellen - zum Beispiel ungeschlagen zu bleiben und die 100-Tore-Marke zu knacken.

 

Endstand 11. Juni 2016

Weliko Paul 22, Thomas Kleist 15,  Franz Hentschel 12, Marcus Brenner 8, Steven Matthes 7, Ronny Schönian 5, Tino Schindler 5, Nico Stertz 5, Marvin Steller 5,Erik Brahmann 5,  Michel Albrecht 4,  Dennis Mzyk 4,  Sven Gabriel 2, Michel Sauerzapf 2, Sebastian Stosch 2,  Andreas Bartl 1,  Christian Sekuli 1, 3 kampflos von Harsleben, 1 Eigentor Schlanstedt (insgesamt 109 in 30 Spielen).

 

 

 

7:0-Kantersieg über Hasselfelde / Heudeber spielte nur 0:0

 

Wieder einmal erfreute der QSV seine Anhänger mit einer Top-Leistung und einem imponierenden Sieg über den Tabellendritten Grün-Weiß Hasselfelde. Er verfügt, da der SC Heudeber gegen Olympia Schlanstedt nur 0:0 spielte, nun über 18 Punkte Vorsprung. Damit fehlt der Truppe von Trainer Uwe Schwierske aus dem Restprogramm nur noch ein Sieg, um auch theoretisch nicht mehr von der Spitze verdrängt werden zu können. Und 90 Tore sprechen wohl auch eine deutliche Sprache.

 

Eine Viertelstunde hielten die Gäste am Sonnabend in der Lindenstraße gut mit, übertrieben dabei aber den Einsatz und kassierten gleich zwei gelbe Karten (4. u. 7.). Der QSV zog unbeeindruckt von der gegnerischen Härte ein schnelles Kombinationsspiel auf. „Wir haben gut über die Außen gespielt, mit zwei, drei Ballkontakten Zug nach vorn entwickelt, das war schon stark“, meinte Trainer Uwe Schwierske. Die Wirkung blieb nicht aus. Bei Tino Schindlers Schuss verhinderte noch die Latte einen Treffer (17.). Drei Minuten später erzielte Mannschaftskapitän Marcus Brenner, diesmal im Mittelfeld aufgeboten und auffällig offensiv, mit Flachschuss das 1:0 (20.). Aus der Distanz ließ Nico Stertz (25.) das 2:0 folgen. Die Gäste wehrten sich weiter mit unangemessener Härte. Die Folge war Gelbrot für Jan Heyer (30.). Das spielte natürlich den Quedlinburgern in die Karten, die unvermindert stark auftrumpften. Schindler traf im Nachschuss zum 3:0 (40.). Der Beifall der Zuschauer hatte sich noch nicht gelegt, da hieß es schon 4:0. Ronny Schönian steckte durch auf Weliko Paul, und der markierte seinen 17. Saisontreffer (41.). Noch vor der Pause das 5:0. Franz Hentschel schlug einen sagenhaften Diagonalpass genau in den Lauf von Brenner, der flach vollendete (45.).

 

Würde das Torfestival nach dem Wechsel weitergehen? Fast schien es so. Erik Brahmann verwandelte einen Foulelfmeter zum 6:0 (53.), nachdem Schönian im Strafraum von Michael Hahne zu Fall gebracht worden war. Aber dann schalteten die Quedlinburger deutlich einen Gang zurück. Sie kontrollierten weiter die Partie, wollten jetzt jedoch mehrfach den Ball ins Tor tragen und gingen nicht mehr so entschlossen zu Werke. Auch Knut Hahne im Gästetor hatte wesentlichen Anteil daran, dass die Platzbesitzer nur noch einmal trafen. Sebastian Stosch, der mit vielen Balleroberungen wieder einmal bewies, warum er so wertvoll für das Team ist, schlug einen Freistoß punktgenau auf Brenner, der mit plaziertem Kopfball seinen dritten Treffer in dieser Begegnung markierte (78.). „Sieben Tore gegen den Tabellendritten, und wie sie herausgespielt wurden, das verdient schon Anerkennung“, lobte Trainer Schwierske eine gute Mannschaftsleistung und hob besonders den dreifachen Torschützen Brenner und Schönian hervor.

 

 

 

QSV: Chr. Stosch - Wanka, Mzyk, S. Stosch, Hentschel, Brahmann (62. N. Kunath), Brenner, Schindler (62. M. Kunath), Paul, Schönian.

 

 

 

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