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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball

 

Unser QSV erwartet Fortuna Halberstadt / 21. Spieltag der Harzoberliga

 

 

 

 

Über die Ostertage sind einige Nachholetreffen ausgetragen worden, darunter auch das Stadtderby Germania Gernrode – QSV, das unsere Truppe zwar nur knapp, aber deutlich überlegener für sich entschied als es das 0:1 aussagt. Nun haben wir 20 Spiele der Saison 2015/16 der Harzoberliga absolviert und unseren Vorsprung vor dem Tabellenzweiten SC Heudeber auf sage und schreibe 16 Punkte ausgedehnt. Das spricht für sich, muss man nicht kommentieren. Sonnabend nun ist am 21. Spieltag der Tabellenfünfte, die Fortuna aus Halberstadt, in der Lindenstraße zu Gast. Anstoß 15 Uhr.

 

Unsere Mannschaft hat ihre Anhänger bisher sehr verwöhnt und einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Harzoberliga absolviert. Das darf jedoch nun nicht dazu führen, dass wir an jedem Spieltag eine Klasseleistung und immer einen Sieg als Selbstverständlichkeit erwarten. Unsere Spieler geben immer ihr Bestes, aber sie sind keine Maschinen und können auch mal weniger gut drauf sein und müssen sich dann vielleicht einem an einem solchen Tag besseren Gegner beugen. Das ist im Sport ganz normal. So wie unsere Akteure und ihre verdienstvollen Trainer auf dem Boden bleiben, dürfen auch wir als Fans und Freunde des Teams nicht abheben.

 

Mit diesen Gedanken möchte ich nun nicht für Sonnabend eine Niederlage herbeireden. Aber gegen den Tabellenfünften ist kein leichtes Agieren zu erwarten. Die Halberstädter um ihren Rekordtorschützen Steffen Früh (18 Tore) werden sich genauso wie alle bisherigen Gegner der Rückrunde gegen den Spitzenreiter etwas besonderes vornehmen. Sie haben sicher auch vor, das 0:4 aus dem Spätsommer ein wenig gerade zu rücken. Nach Meinung vieler unserer Anhänger, die in Halberstadt dabei waren, haben wir damals unser bestes Auswärtsspiel abgeliefert. Am 19.September sorgte Steven Matthes mit seinen Sprints für viel Verwirrung im Halberstädter Strafraum. Er wird diesmal verletzungsbedingt nicht dabei sein. Trainer Uwe Schwierske wird auf weitere Aktive verzichten müssen. Aber er kann sich, wie alle bisherigen Spiele zeigten, auf jeden einzelnen Akteur, den er nominiert, verlassen. Das macht u.a. unsere Mannschaft so stark, die deshalb ganz optimistisch auch in diese Partie geht, mit der das letzte Drittel der laufenden Saison beginnt.

 

Die Zuschauer erwartet eine reizvolle Begegnung mit einem ungewissen Ausgang, wobei die Hoffnungen auf einen weiteren Erfolg des QSV trotz allen Respekts vor dem Gegner nicht unbegründet sind.

 

 

 

QSV siegte bei Germania Gernrode mit 1:0 (0:0) / Gastgeber gut bedient

Gernrode wollte es wissen, schlug  gleich eine rauhe Gangart an, um den Tabellenführer in diesem Stadtderby der Harzoberliga zu beeindrucken. Aber das gelang nicht. Der QSV drückte dem Spiel seinen Stempel auf und hatte mehr Vorteile als es das knappe Resultat zum Ausdruck bringt. Die Zielstellung wurde erreicht. Mit dem Sieg und nun 16 Punkten Vorsprung kann unsere Mannschaft unbesorgt in das letzte Drittel der Meisterschaft gehen und vermutlich schon mehrere Spieltage vor Saisonende den Aufstieg verbuchen.

Auf dem um etwa zehn Meter verkleinerten Platz im Gernröder Hagental sahen über 350 Zuschauer eine umkämpfte Partie, in der zunächst die Quedlinburger Chancen hatten. Der von Steve Bothe in konsequente Manndeckung genommene Thomas Kleist rutschte nur um Zentimeter an einer Eingabe von Ronny Schönian vorbei (8.), der Freistoß von Marvin Steller aus 18 m wurde abgeblockt (17.). Wie das aber im Fußball gehen kann, zeigte die 31. Minute. Germania-Keeper Kevin Schulze schlug einen weiten Ball auf den frei an der rechten Außenlinie lauernden Benjamin Krull, der schwenkte nach innen, ließ einen QSV-Abwehrspieler stehen und schoß scharf und plaziert auf die kurze Torecke, konnte aber den blitzschnell abtauchenden Martin Werner nicht überwinden. Der QSV hatte mehr Ballbesitz, aber kaum klare Einschußmöglichkeiten. Die gab es erst in der 43. Minute durch Marcus Brenner. Er mußte aber mit ansehen, wie Gernrodes Schlußmann seinen glänzenden Freistoß mit einer Hand um den Pfosten lenkte. Auch die auf die Ecke folgende brenzlige Situation überstand Schulze unbeschadet. So konnte er mit seiner Mannschaft zufrieden in die Pause gehen. Der Favorit hatte kein Tor erzielt.

Das ließ auch im zweiten Abschnitt lange auf sich warten, deutete sich aber immer stärker an. QSV-Trainer Uwe Schwierske blies jetzt zur Offensive, zog Dennis Mzyk mit ins Mittelfeld, brachte Franz Hentschel (51.) und (61.) A-Junior Nico Stertz, um mehr Druck nach vorn zu machen.  Tino Schindler traf nach Freistoß von Brenner (54.) nur die Latte. Hentschel hatte  (56. u. 58.) das 1:0 auf dem Fuß. Die Gernröder wurden mehr und mehr zurückgedrängt, verteidigten ihren Strafraum aber kompromißlos und ließen den Gästen wenig Platz zu Kombinationen, wozu der holprige Rasen das seine beisteuerte. Aber in der 70. Minute wurde der starke QSV-Anhang endlich erlöst. Kleist behauptete auf der linken Seite die Kugel unter starker Bedrängnis, gab den Ball nach innen auf  Stertz. Der zog sofort entschlossen ab. Schulze konnte den Ball mit einem Reflex gerade noch vorn abwehren, und der zweite Versuch von Stertz schlug zum umjubelten 0:1 ein. Doch dies brachte zur allgemeinen Verwunderung  keine Sicherheit ins QSV-Spiel. Fehler am Ball, Querschläger und Fehlabspiele häuften sich. Gernrode kam aus der Defensive, wollte mit schnellen, langen Bällen den Ausgleich und brachte die QSV-Deckung  einige Male ganz schön in Verlegenheit. In der 77. Minute zischte ein Freistoß von Dimitri Klimow nahe am Tor vorbei. Bei einer Abwehraktion von Erik Brahmann, der die Kugel gegen Schulter und Nacken bekam (81.), wollten die Gastgeber sogar ein Handspiel im Strafraum gesehen haben. Der umsichtige Schiedsrichter Nick Kahlert ließ aber weiterspielen, und schickte schließlich Vincent Pätow mit Gelbrot vom Platz (86.), nachdem er schon vorher vier Gelbe wegen übertriebenen Einsatzes gegen Gernröder Akteure zeigen musste. Beim QSV handelten sich Michel Sauerzapf wegen Meckerns und Erik Brahmann (Foulspiel) den gelben Karton ein. Tobias Wanka klärte nach Eckball auf der Linie (82.).  In der Schlußphase (88. u. 89.) hätte sich der QSV das 2:0 verdient gehabt. Aber weder  Kleist, noch Hentschel, noch Sven Gabriel brachten die Kugel aus nächster Nähe über die Linie.

Uwe Schwierske zeigte sich nach Spielschluß erleichtert. "Mehr Offensive ging nicht. Chancen hatten wir ja genug. Ich wußte, es würde schwer werden. Das hat sich bestätigt."

QSV: Werner - Wanka, Mzyk, Sauerzapf, Kleist, Steller (54.Hentschel), Brahmann, Schönian (61. Stertz), Brenner, Schindler, Paul (84. Gabriel).

Germania: Kevin Schulze - Matusch (74. Pätow), Piontek, Krull, Marcus Franke, Manuel Franke, Lucas Schulze, Lilienthal,  Klimow, Bothe, Ullrich.

QSV tritt im Nachholespiel bei Germania Gernrode an

Ein Osterei ist am Montag etwas verspätet im Gernröder Hagental versteckt. Es geht im Nachholespiel der Harzoberliga zwischen dem QSV und Germania Gernrode um drei Punkte, die schon am 13. Dezember vergeben werden sollten. Wer wird sie finden?

Die Quedlinburger sind in der Rückrunde aufgrund ihrer überlegenen Tabellenführung überall, wo sie hinkommen, der Favorit. Aber überall ist man auch bemüht, dem Spitzenreiter ein Bein zu stellen. Ballenstedt ist das gelungen. Gernrode wird ähnliches vorhaben. Die Mannschaft gewann ihre beiden letzten Heimspiele, beide allerdings auf dem Quedlinburger Moorberg, mit 3:1 gegen Einheit Wernigerode II und mit 2:1 gegen Veckenstedt. Nun soll, erstmals wieder auf dem so empfindlichen eigenen "heiligen Rasen", ein dritter Sieg folgen, sozusagen auch als Antrittsgeschenk für den neuen Co-Trainer Steffen Wenig.

Ob das aber im Stadtderby gegen den QSV, der zur Eröffnung der Saison den Nachbarn mit 5:1 gehörig rupfte, nun gelingt, muss doch mit einem großen Fragezeichen versehen werden. Die Quedlinburger bestreiten am Montag ihr 20. Spiel der Serie. Es könnte der 18. Sieg werden. Dann würde unsere Mannschaft mit 16 Punkten Vorsprung in das letzte Drittel des Spieljahres gehen. Und dann wollen wir mal den Gegner sehen, der unserer Truppe den Aufstieg noch streitig machen kann. Trainer Uwe Schwierske hat einige Akteure, die unlängst fehlten, wieder zur Verfügung und kann eine Mannschaft aufbieten, die jeder Herausforderung gewachsen sein dürfte.

Das wird die Gernröder mit Wenig wenig kümmern. Ihre Konzeption wird darauf gerichtet sein, dem QSV Paroli zu bieten, und der QSV wird darauf vorbereitet sein, auf einen entschlossenen Gegner zu treffen, den es mit starker Leistung in Schach zu halten gilt. Es ist also eine prickelnde Partie zu erwarten vor sicher großer Zuschauerkulisse, der wir einen fairen Verlauf auf dem Rasen und auf den Rängen wünschen. Eins steht jetzt schon fest: Der Sieger wird aus Quedlinburg kommen - aus der Kernstadt oder dem Ortsteil Stadt Gernrode.

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