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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball

Auch in Schlanstedt gewonnen

QSV siegte mit 2:1 (1:0) /  Stark verändertes Team überzeugte

Der Tanz gewissermaßen auf zwei Hochzeiten ist dem QSV am Sonnabend gelungen. Am Vormittag gaben sich Abwehrchef Dennis Mzyk und seine Lebengefährtin Miriam im Beisein einiger Mitspieler das Ja-Wort (herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle), und in der kräfteraubenden  Mittagsglut gewannen die anderen Akteure das letzte Auswärtsspiel in Schlanstedt souveräner, als es das Ergebnis von 2:1 aussagt. Das stark veränderte Team konnte voll überzeugen, spielte phasenweise wie aus einem Guß. So sah es auch Mannschaftskapitän Thomas Kleist:" Wir haben eine grundsolide erste Halbzeit gespielt, waren überlegen, hätten  vielleicht die eine oder andere Torchance mehr nützen müssen. Auch nach der Pause haben wir die Partie kontrolliert. Wir sind zufrieden, haben verdient gewonnen." Es war der 27. Sieg im 29. Spiel, und ein Hochzeitgeschenk dazu. Auch der QSV erhielt ein Geschenk. Die Gastgeber gratulierten mit einer Gravur zum Aufstieg.

Die Hoffnung der Gastgeber, als einziges Team der Harzoberliga gegen den Staffelsieger durch einen Punktgewinn ohne Niederlage zu bleiben, zerschlug sich schnell. Die Gäste übernahmen sofort das Kommando. Weliko Paul hätte bereits in der 7. Minute die Führung erzielen können. Aber Trainer  Stephan Hlady, der zwischen den Pfosten stand, wurde in doppeltem Sinn zur großen Stütze seiner Mannschaft und konnte den scharfen Schuß abwehren. Er stand sehr oft im Mittelpunkt, weil sich die Gäste eine Fülle von Chancen mit schnellen Vorstößen der Außen und langen Bällen über die Abwehr erarbeiteten. Aber nur einmal "klingelte" es. Franz Hentschel nahm  eine Diagonalvorlage von Michel Sauerzapf an, behauptete sich im Zweikampf und hob die Kugel über den Keeper zum 1:0 ins Tor (18.). Dann gab es Chancen fast im Minutentakt.  Selten kamen die Schlanstedter in den QSV-Strafraum. Richtig gefährlich wurde es einmal, als die Kugel nach einem Freistoß nur mit Mühe aus der Gefahrenzone geschlagen werden konnte (42.).

In der 48. Minute hätte der QSV eigentlich schon den Sack zu machen müssen. Erst scheiterte Sebastian Stosch, wieder unermüdlicher Mittelfeldmotor, frei vor Hlady, den Nachschuß setzte Paul unbedrängt neben den Kasten. Das war exemplarisch für mehrere weitere Möglichkeiten. Überdies liefen die Quedlinburger sechsmal in die geschickt aufgebaute Schlanstedter Abseitsfalle. "Die schlechte Chancenverwertung - eine Parallele zu Wegeleben", stöhnte Trainer Thomas Werny, der erneut den mit dem Sprecherturm beschäftigten Uwe Schwierske vertrat. In der 70. Minute konnte er aufatmen. Steven Matthes überlief zum wiederholten Mal die gegnerische Abwehr und erhöhte auf 2:0. Als in der 75. Minute etwas überraschend der Anschlußtreffer durch Florian Trabandt fiel, der am schnellsten schaltete, kam noch einmal Spannung auf. Und tatsächlich: In der 86. Minute mußte Martin Werner mit reaktionschneller Parade den Ausgleich verhindern, als Sebastian Schweinehagen nach sofort ausgeführtem Freistoß, bei dem die QSV-Abwehr wie versteinert war, frei vor ihm auftauchte. Ein 2:2 hätte freilich den Spielverlauf total auf den Kopf gestellt.

QSV: Werner - Schönian, Kleist, Sauerzapf, N. Kunath, Stosch, M. Kunath, Hentschel, Steller, Paul, Albrecht. Eingewechselt: Matthes, Gabriel, Stertz.

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