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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball

QSV mit einer Saison der Rekorde

 Aufsteiger dominierte die Harzoberliga / 28 Siege in 30 Spielen

  Nach der Zusammenführung der Kreise Halberstadt, Wernigerode und Quedlinburg 2006 zum Harzkreis wurde vom neuen Kreisfußballverband Harz mit der Saison 2007/08 die Harzoberliga neu ins Leben gerufen. Der QSV war dreimal in dieser Klasse vertreten. 2008/09 mit der 2. Mannschaft als Aufsteiger aus der Harzliga (Abstieg postwendend) und zweimal mit der 1. Mannschaft. Diese spielte nach dem Abstieg aus der Landesklasse 2011/12 eine traurige Rolle und wurde als Drittletzter gleich in die Harzliga weitergereicht. Nach drei Jahren gelang mit den Trainern Uwe Schwierske und Andreas Fincke und erheblicher personeller Verstärkung 2015 der (Wieder)Aufstieg und  anschließend eine Serie 2015/16, die bisher in der Harzoberliga ihresgleichen sucht.

 Das beginnt mit dem Punktkonto. 85 von 90 möglichen  Zählern wurden erreicht. Nur ein Spiel ging verloren (0:1 in Ballenstedt), nur einmal wurde zu Hause nicht gewonnen (beim 1:1 gegen Schlanstedt). Dieser Gegner erreichte bei seinem Staffelsieg 2010/11 mit 80 Punkten das bisher zweitbeste Ergebnis. Mit 95:28 blieb die Torausbeute jedoch deutlich hinter dem QSV-Ergebnis von 109:16 zurück. Der QSV spielte praktisch in einer eigenen Liga. Heudeber als Zweiter liegt 24 Punkte zurück, wobei seine 61 Punkte in manchem Jahr sogar  zum Titelgewinn gereicht hätten.

 Man kann jetzt Tabellen aufstellen wie man will, Hinrunde oder Rückrunde, Heimspiele oder Auswärtsspiele – überall liegt der QSV mit Abstand vorn. Er kann sich nur mit sich selbst vergleichen. Da aber gibt es doch schon Unterschiede festzustellen, die den Trainern sicher Anlass zur Analyse sind. In der Hinrunde lautete das Torverhältnis 63:8, in der Rückrunde 46:8. Ein Grund ist sicher, dass nach dem 5:3 gegen Heudeber im Februar die Meisterschaft praktisch entschieden war und das Team,  sicher unbewusst,  einen Pflock zurücksteckte. Die Differenz  zwischen Heim- und Auswärtsbilanz ist ziemlich gravierend. 73:12 Tore gab es in der Lindenstraße, 36:4 Tore auf fremden Plätzen. Dort wurde sechsmal mit nur einem Tor Unterschied gewonnen. Elfmal ging unser Team ohne Gegentor vom Platz, zu Hause siebenmal.  Insgesamt 18mal zu Null bei nur 16 Gegentoren spricht für das hervorragende Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft. Darin sah Trainer Uwe Schwierske auch den Schlüssel für das überragende Saisonergebnis. Zweimal drei Gegentore auf eigenem Platz (gegen Hausneindorf und Heudeber) verwässern das Bild sogar noch ein wenig.

 109 Tore müssen erst einmal geschossen und die Möglichkeiten dazu herausgeholt werden. Zweimal 8:0, zweimal 7:0, einmal 6:0 waren die höchsten Resultate. Nicht jede hundertprozentige Chance führt zu einem Treffer. Das muss man nicht extra unterstreichen. Dennoch sei angemerkt, dass vor allem im letzten Drittel der Serie viele, viele Chancen ausgelassen wurden, 120 Tore durchaus realistisch waren. In Wegeleben, in Schlanstedt, um nur diese beiden Spiele zu erwähnen, war es geradezu zum Haareausraufen, welche Möglichkeiten da vergeben wurden. Weliko Paul, Leistungsträger im Mittelfeld und Angriff, hätte durchaus Schützenkönig (Teege, Hasselfelde, 26) werden können. In manchen Begegnungen traf er gleich vier- bzw. dreimal, auch aus schwieriger Position, in anderen wieder versiebte er frei vor dem Kasten. Wie es geht, zeigte Marcus Brenner bei seinen Einsätzen im Mittelfeld. Aber das waren einfach zu wenige, um in der Torschützenliste noch entscheidend nach vorn kommen zu können. So sieht sie aus:

 Weliko Paul 22, Thomas Kleist 15,  Franz Hentschel 12, Marcus Brenner 8, Steven Matthes 7, Erik Brahmann 5,Tino Schindler 5, Ronny Schönian 5 , Marvin Steller 5, Nico Stertz 5, Michel Albrecht 4,  Dennis Mzyk 4,  Sven Gabriel 2, Michel Sauerzapf 2, Sebastian Stosch 2,  Andreas Bartl 1,  Christian Sekuli 1, 3 kampflos von Harsleben, 1 Eigentor Schlanstedt (insgesamt 109 in 30 Spielen).

 Auch in punkto Zuschauer stellte der QSV einen Rekord für die Harzoberliga auf. 2776 Besucher kamen zu den Heimspielen, im Schnitt 183. Darüber würde sich manches Verbandsligateam freuen. Auswärts war der QSV ebenfalls Zuschauermagnet,so u. a. in Gernrode und Rieder.

 Möglich wurde diese überragende Saison, weil Leitung, Trainer und Mannschaft eng zusammengearbeitet haben. Vor der Serie wurde das leistungsfähige Team personell quantitativ, vor allem aber qualitativ weiter verstärkt. An manchen Spieltagen hätten die Trainer getrost zwei nahezu gleichwertige Mannschaften zum Einsatz bringen können. Überragend waren der Einsatzwille aller Akteure und die Bereitschaft, sich für die Mannschaft und ihr Ziel, den Aufstieg, mit aller Kraft einzubringen. Das war auch die ganze Saison über an der Trainingsbeteiligung abzulesen. Und nicht zuletzt stießen im Verlauf der Rückrunde eine Reihe talentierter Spieler aus der erfolgreichen A-Junioren-Mannschaft zum Team, für die es nun in der Landesklasse  Chance und Bewährung gibt.

 Diese 26 Spieler kamen in der abgelaufenen Saison in den 29 Spielen zum Einsatz (Treffen in Harsleben wurde nicht ausgetragen, Punkte gingen per Urteil des Sportgerichts an den QSV) und holten den Titel Harzkreismeister:

Franz Hentschel (28 Spiele), Weliko Paul (27), Sebastian Stosch (25), Erik Brahmann (25). Marcus Brenner (23), Thomas Kleist (23), Steven Matthes (23), Michel Sauerzapf (2), Ronny Schönian (22), Martin Werner (22), Dennis Mzyk (21), Tino Schindler (21),Sven Gabriel (2), Tobias Wanka (19), Marvin Steller (17), Andreas Bartl (12), Nico Stertz (10), Christian Stosch 9, Christian Sekuli (9), Michel Albrecht (8), Michel Kunath (5), Marco Baumgart (3), Sven Färber (3), Tom Rieneckert (3), Nils Kunath (2),  David Heinemann (1). Trainer sind: Uwe Schwierske, Andreas Fincke, Heinzekhart Fuchs und Thomas Werny. Mannschaftsleiter ist Steven Vogt. Als Physiotherapeutin begleitete Susi Albrecht die Truppe. Roman Wegert fehlte leider dauerverletzt.

 

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