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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball

Trainingsauftakt mit voller Kapelle

Trainingsspiel zweier QSV-Teams / Helbra sagte ganz kurzfristig ab

Mit dem Trainingsauftakt am Freitagabend startete der QSV in die Landesklassesaison 2016/17. QSV-Chef Christian Kliefoth konnte bis auf die Urlauber die gesamte Truppe begrüßen, die am 14. August mit dem Punktspiel gegen den Landesliga-Absteiger Lok Aschersleben die neue Serie beginnt. Er würdigte noch einmal den Siegeszug in der Harzoberliga und zeigte sich überzeugt, dass die neu zu formierende Mannschaft auch in der höheren Klasse eine gute Rolle spielt. "Es ist  realistisch, einen Platz im oberen Drittel anzustreben. Vom Potential her sind die Voraussetzungen dafür gegeben". Trainer Uwe Schwierske entwickelte die Marschroute für die kommende Serie. Er betonte: "Wir sind stolz  auf die Vergangenheit. Aber jetzt beginnt alles, für die Mannschaft, für jeden einzelnen, für die alten wie die neuen Spieler, bei Null. Gemeinschaftsgefühl und mannschaftliches Denken, Einsatzwille und Disziplin, gepaart mit spielerischer, läuferischer und kämpferischer Qualität, sind stärker gefragt denn je." Er skizzierte die Schwere der Aufgabe  für uns als Klassenneuling und betonte dann: "Ende September, nach fünf, sechs Spielen können wir Zwischenbilanz ziehen, wissen wir, was wir können und was uns noch fehlt."  Staßfurt und Osterwieck sind für ihn die Staffelfavoriten. "Uns sehe ich auf den Plätzen 3 - 5." Auflaufen wird die Mannschaft übrigens in einem neuen stahlblauen Trikot, das neben der Nummer auch den Namen des Spielers tragen wird. Auch die letzten offenen Personalien sind klar: Erik Schmidt (Ermsleben) wechselt endgültig zum QSV, Martin Jost hat sich für Harzgerode entschieden.

Nach einem harten Konditionstraining am Sonnabend sollte die Truppe am Sonntag ein Testpiel gegen Wacker Helbra austragen. Das aber kam nicht zustande, weil die Gäste aus Spielermangel so kurzfristig absagten, dass trotz angestrengter Bemühungen kein Ersatzgegner gefunden werden konnte. So machten die Trainer Uwe Schwierske und Heinzekhart Fuchs aus der Not eine Tugend und  formierten für ein Trainingsspiel aus ihrem Personal "zwei in etwa gleichstarke Mannschaften"(Schwierske), nicht zuletzt, um den fast 100 Zuschauern etwas zu bieten. Sie sahen eine Partie, die lange ausgeglichen verlief, in der beide Teams engagiert zur Sache gingen und sich auch in den Zweikämpfen nichts schenkten.  Wenn man genauer hinsah, war aber wohl zu erkennen, dass die jungen Stürmer bei Blau sich gegen die erfahrene Abwehr von Rot erproben sollten und umgekehrt die neuen Innenverteidiger bei Blau  es mit den neuen und den routinierten Angreifern der Vorsaison bei Rot  zu tun bekamen. "Das Spiel  war eine erste Bestandaufnahme nach der harten Belastung vom Vortag. Alle mußten ohne Wechsel über 90 Minuten an ihre  Grenzen gehen.  Wir erhielten wichtige Hinweise, in welche Richtung in den kommenden Wochen gearbeitet werden muß", fasste Heinzekhart Fuchs seine ersten  Eindrücke zusammen.

Schon in der 2. Minute gingen die Roten in Führung. Ronny Schönian zog frei aus halbrechter Position ab. Allerdings schien der Schuß haltbar. Die "Blauen" antworteten in der 22. Minute. Michel Albrecht war in die Mitte gestartet, nahm einen schönen Diagonalpaß an, umkurvte noch den  Torhüter und vollendete zum 1:1. Leider verletzte er sich kurz darauf und mußte raus, worunter die Angriffsleistungen von Blau erheblich litten.  Mit mehr Chancen für Rot stand es so bis zur 70. Minute. Erik Brahmann startete auf links wiederholt einen unaufhaltsamen Flankenlauf, seine Eingabe lenkte Torhüter David Meyer ab, und Marvin Steller machte das 2:1.  In der Schlußphase nutzten dann die Roten ihre gut herausgespielten  Möglichkeiten konsequent und erhöhten bei nachlassendem Widerstand des Gegners durch Tore von Pascal Scheffler (79.), Philipp Horn (82.) und Franz Hentschel (89.) noch auf 5:1.

 Uwe Schwierske zeigte sich nach dem ersten Härtetest erfreut: " Ich bin positiv beeindruckt von dem, was nach den Anforderungen des Vortages läuferisch geleistet wurde, das gilt auch für eine Reihe von Spielzügen, wenn ich denke, wie Philipp Horn zwei herrliche  Tore vorbereitet hat, über die Deckung hinweg, wenn ich denke, wie Erik Schmidt im Mittelfeld Regie geführt hat.  Aus diesen zwei Mannschaften eine zu formen, das ist ja unsere Aufgabe, da kann ich nur sehr optimistisch sein."

Rot: Tino Schindler (als Gast) - Erik Brahmann, Marcus Brenner, Sven Gabriel, Michel Kunath, Marco Baumgart, Ronny Schönian, Marvin Steller, Franz Hentschel,  Pascal Scheffler, Weliko Paul.

Blau: David Meyer - Nils Kunath, Rachid Maadanoui, Roman Wegert,  Sebastian Stosch, Erik Schmidt, Jonas Krause, Michel Albrecht, Nico Stertz,  Tom Rieneckert, Martin Jost (als Gast).

Es fehlten: Martin Werner, Thomas Kleist, Steven Matthes, Michel Sauerzapf.

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