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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball

Der QSV gibt den Partycrasher

  • Mittwoch, 17 Mai 2017 09:41
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Der Quedlinburger SV schlägt Spitzenreiter Staßfurt mit 2:1

Kurz nach 14 Uhr beendete Cheftrainer Uwe Schwierske  seine Kabinenansprache mit den Worten, das er vollstes Vertrauen in seine Mannschaft hat und an einen Sieg glaube. Dieses Vertrauen und dieser Glaube sollten um 15:48 mit Abpfiff des Unparteiischen Florian Mummert bestätigt werden. Die Quedlinburger schlugen den Spitzenreiter und Aufsteiger in spe Staßfurt mit 2:1. Die Staßfurter waren über weite Teile der Partie die bestimmende Mannschaft aber konnten dies nur selten in echte Torchancen umwandeln und wenn wurden diese versiebt. Die Quedlinburger hingegen lauerten auf Konter und warfen sich aufopferungsvoll in jeden Zweikampf. Zudem bestraften die Hausherren zwei Fehler der Gäste eiskalt. So ist der Sieg unter dem Strich auch verdient.


Direkt mit dem Anpfiff der Partie war klar, dass die Gäste auf Sieg spielten und den Aufstieg perfekt machen wollten. So gehörte auch die erste Chance des Spiels den Gästen als nach einer Ecke in der 2. Minute ein erstes Gewusel im Fünfer des QSV gab. Auch die Hausherren kamen in der Frühphase der Partie zu einem ersten Abschluss nach dem Michel Albrecht über links geschickt wurde, allerdings trat er beim Abschluss in die Erde sodass keine wirkliche Gefahr entstand. Die Staßfurter ließen etliche Chancen ungenutzt besonders der sonst so treffsichere Benjamin Kollmann vergab Chancen am Fließband wie beispielsweise nach einem Fehlpass von Schönian in der 6. Minute, einem Kopfball (14.) oder einem Drehschuss in der 23. Minute. Nach 35 gespielten Minuten sorgte auch der QSV wieder für Gefahr. Rachid Aissa-Maadaoui setzte einen Freistoß aus halblinker Position nur Zentimeter über den Winkel. So stand es nach 45 Minuten 0:0 und Staßfurt wäre Meister.


In der Halbzeitpause wurde Monika Baum für ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Verein durch Präsident Christian Kliefoth geehrt. Monika Baum besetzt Heimspiel für Heimspiel die Kasse unseres Stadions und begrüßt unsere Gäste stets mit einem Lächeln auf den Lippen. Vielen Dank für deinen rastlosen Einsatz!


Die Staßfurter begannen den zweiten Durchgang genauso wie den Ersten mit viel Druck in Richtung von QSV-Keeper Martin Werner, der abermals in absoluter Bestform spielte. In der 49. Minute köpfte Kollmann knapp über den Querbalken nach Flanke von Jesse. Keine zwei Minuten später tauchte abermals Benjamin Kollmann allein vor Martin Werner auf. Zum Glück für die Blau-Weißen wollte es Kollmann zu genau machen sodass der Ball knapp am linken Pfosten vorbei ging. Die nächste Aktion sollte den Gastgebern gehören. Weliko Paul verlängert einen langen Ball von Kapitän Sebastian Stosch auf den eingewechselten Pascal Scheffler, der tankt sich durch die Abwehr und trifft zum 1:0 in der 60. Minute. Leider hielt diese Führung nur knapp 5 Minuten ehe Schmidt, der nach 81. Minuten das Feld mit gelb-rot verlassen musste, nach einer Flanke von Jesse zum Ausgleich traf. In der Folge versuchten die Staßfurter immer wieder offensiv aktiv zu werden allerdings fehlte der letzte Punch. In der 77. Minute wurde die Sensation perfekt. Aissa-Maadaoui schlägt einen Freistoß eigentlich zu lang in den Strafraum doch Witte kolidiert beim Fangversuch mit der Latte, sodass der Ball auf dem Kopf des goldrichtig positionierten Marcus Brenner landet, der kein Problem hat den Ball ins Tor zu bugsieren. Es waren noch 13 Minuten regulär zu spielen plus 2 Minuten extra die Schiri Mummert anordnete. Staßfurt warf nun alles nach vorne und wollte den Aufstieg perfekt machen doch es sprang keine Gelegenheit bei raus. Die Quedlinburger schlugen die Bälle lang über das Feld um sich Luft und Zeit zu verschaffen, einige Konter wurde zu fahrlässig ausgespielt. So blieb es bis zum Abpfiff spannend. Doch um 15:48 kam dann der erlösende Schlusspfiff.


Die Staßfurter nutzen ihre Feldanteile zu wenig und auch die Torchancen wurden liegen gelassen, der QSV hingegen nutzte seine wenigen Chancen eiskalt und ist deswegen nicht unverdient als Sieger vom Platz gegangen.


Vielen Dank gilt auch unseren überragend Fans sowie den 224 Zuschauern.

Werner, Schönian (36. Scheffler), Brenner, M.Kunath, Aissa-Maadaoui, Hentschel, Schmidt, Stosch, Sauerzapf, Paul (76. Stertz), Albrecht (45. Horn)

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