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Quedlinburger SV

Abteilung Handball.

Pünktlich zur Siegerehrung durch Frank Ruch hatte das Einsehen des Wettergottes ein Ende und es fing an zu regnen. Doch das störte den Oberbürgermeister und die Organisatoren längst nicht mehr, denn alle 21 Partien des zweiten Turniers um den Pokal des Oberbürgermeisters waren in trockenen Tüchern!

Sieben Mannschaften gingen an den Start. Glück Auf Gebhardshagen als Pokalverteidiger, MTV Braunschweig V, 1890 Westerhausen, Team Checker, Error 02 Quedlinburg und natürlich die Dienstältesten, die Altstars von Dynamo/QSV Quedlinburg. Vor Beginn der Spiele nahmen alle Beteiligten in einer Schweigeminute Abschied vom kürzlich verstorbenen Quedlinburger Handballidol Werner Klein.

Dann ging es auf bestens präparierten Rasenplätzen los!

Gleich die ersten Begegnungen zeigten, dass trotz aller bei einem Altherrenturnier herrschenden Fairness kein Team gewillt war, den Platz als Verlierer zu verlassen. Nach 15 Minuten Spielzeit gab es zwischen dem VFB und Braunschweig, sowie den Errors und Gebhardshagen jeweils ein 7:7.

Der Auftakt für das Altstarteam erfolgte in der 2. Runde. Gleich beim ersten erfolgreichen Torwurf verletzte sich Frank Dickhut und Minuten später auch noch Henner Wilkerling. Da schon vorher viele Ausfälle zu beklagen waren, war die eingeschworene Truppe gezwungen, den Rest des Turnieres, – immerhin 5 Spiele, ohne Auswechslung auszukommen. Frank Ruch schwor seine Mitspieler ein: „Egal, auch wenn wir über die Grasnarbe kriechen, irgendwie schaffen wir das.“ Das Spiel gegen Westerhausen ging trotz Tore von Torsten Engel mit 3:6 verloren. Ein Klassespiel war die Begegnung zwischen Gebhardshagen und Braunschweig. Mit  Hendrik Fröhlich auf der einen und Claus Lennarz auf der anderen Seite standen zwei ehemalige QSVer sich gegenüber. Der Pokalverteidiger setzte sich mit 7:5 durch. Klammheimlich punktete das Team Checker. 9:5 gegen den VfB, 7:6 gegen die Errors um Christoph Fitschen und ein überzeugendes 8:3 gegen Gebhardshagen brachte das Team um Geburtstagskind Tino Winkelmann an die Spitze.

In der Mittagspause stellte Sven Dube von 1890 Westerhausen  mit 19,90m im Medizinballwerfen eine neue Bestleistung auf. Allerdings setzte es dann gegen den Spitzenreiter eine 4:13 Packung. Die Altstars holten zumindest gegen den VfB einen Punkt. Beim 7:7 waren die Torwarte Jens Jänicke und Torsten Schönfeldt die Punktgaranten. Im Angriff waren Gerd Bollmann und Frank Knobloch erfolgreich. Das Unentschieden sicherte Armin Meyer mit einem verwandelten Strafwurf. Auch das letzte Spiel war mit Beteiligung der Altstars. Wie bei der berühmten Olsenbande kam es zum voraussichtlich letzten Turnierstreich. Mit Mühe und Not konnten sich die teilweise um mehr als 20 Jahre jüngeren Spieler vom Checker-Team durchsetzen. Nach dem Abpfiff fielen sich alle Spieler in die Arme. Turnier durchgestanden und nicht untergegangen. Mehr war nicht drin. Doch das war viel mehr, als man nach dem ersten Spiel auch nur ansatzweise erwarten konnte.

Schon während der Siegerehrung versprachen die Gästeteams im nächsten Jahr auf alle Fälle wieder am Start zu sein. Ein größeres Lob für die Organisatoren gibt es nicht.

Der QSV bedankt sich bei allen Sponsoren und Helfern für die tolle Unterstützung!

 

1.) Team Checker 12:0  

2.) Gebhardshagen 9:3 

3.) MTV Braunschweig 7:5 

4.) Error 5:7  

5.) Westerhausen 5:7 

6.) VfB 3:9 

7.) Altstars 1:11

Im Rahmen des Handballwochenendes des Quedlinburger SV fand das 21. Turnier um den von der Firma nokutec-Kunststofftechnik GmbH gestifteten Wanderpokal statt. Mit dem Verbandsligisten HT 1861 Halberstadt und den Bezirksligisten SpG Thale/Westerhausen, Stahl Blankenburg  sowie 1. Herren und A-Jugend des QSV hatte die Veranstaltung wieder eine hervorragende Besetzung gefunden.

Gleich in der ersten Begegnung sah es lange nach einer Überraschung aus, denn die A-Jugend, trainiert von Marco Frye, führte 5 Minuten vor Schluss - gespielt wurde 1X 18 Minuten - bereits mit 7:4, ehe die Blankenburger das Ergebnis noch auf 8:7 drehen konnten. Wie immer ein Höhepunkt die Partie zwischen dem Gastgeber und Thale/Westerhausen. Vor allem die Leweling-Brüder und Torwart Muschalla hatten großen Anteil am verdienten 10:7 Sieg des QSV. Auch der Pokalfavorit Halberstadt hatte bei seinem ersten Auftritt mit der A-Jugend mehr Mühe als erwartet, gewann aber 6:3. Danach gleich der nächste Kracher. In dem Spiel Blankenburg gegen Thale/Westerhausen hatten die Schiedsrichter Olesch und Nisser alle Hände voll zu tun, die Hektik in Grenzen zu halten. 7:5 hieß es für Blankenburg.

Dann der Höhepunkt aus QSV Sicht. Total überzeugend wurden die Halberstädter mit 9:5 bezwungen. Zwar konnte auf Seiten der Gäste Jonas Haber mit Hochgeschwindigkeitsaktionen brillieren, so dass ein Raunen durch die Halle ging, doch der QSV spielte einfach als Mannschaft geschlossener. Martinke und Meusel im Angriff sowie Hirsch und Glesmann in der Abwehr waren die Garanten. Sekunden vor Schluss hielt Winkler noch einen Strafwurf und die Überraschung war perfekt! In ihrem dritten Spiel wurden die Frye-Schützlinge dann endlich für ihren couragierten Auftritt belohnt. Ein starker Torwart Leopold und tolle Tore von Fricke, Birkenfeld und Köhler brachten ein 9:9 gegen Thale/Westerhausen.

Die Dramaturgie des Abends hätte nicht besser sein können, denn im letzten Spiel QSV - Blankenburg ging es um den Turniersieg! Dem Gastgeber reichte ein Unentschieden und genau das wurde mit dem 8:8 erreicht. Nach dem dritten Pokalsieg infolge bleibt der große Pokal für immer in der QSV-Vitrine. Nokutec-Geschäftsführer Torsten Engel war sehr von der Veranstaltung angetan: „Hier wurde heute das sportlich beste Turnier der letzten Jahre gespielt.“ Als Anerkennung lobte er eine nach der Platzierung gestaffelte Sofort-Prämie für alle Teams zur Unterstützung der Nachwuchsarbeit aus.

Axel Fickenwirth vom zweitplatzierten Stahl Blankenburg fragte nach der Siegerehrung irritiert nochmals nach: „Hat der Herr Engel das wirklich ernst gemeint?“ Jawohl hat er! Dafür von allen Handballern ein großes Dankeschön!!

 

1.) QSV 9:1  

2.) SG Stahl Blankenburg 8:2 

3.) HT 1861 Halberstadt 7:3 

4.) SpG Stahl Thale/Westerhausen 1:9 

5.) QSV A-Jugend 1:9 Punkte

 

TSG Calbe II - Quedlinburger SV  31:30 (21:16)

 

Sekunden nach dem Abpfiff klopfte der TSG - Coach dem QSV - Trainer Erwin Roscher auf die Schulter und zog sein Fazit: „Ein Unentschieden hättet ihr euch redlich verdient!“ Da kann sich zwar das Team nichts für kaufen, diese Einschätzung spiegelt  das Spiel aber gut wieder. Von Anfang an merkte man beiden Mannschaften an, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Die Calber, um ihre Chance auf den Aufstieg zu wahren, und der QSV mit der theoretischen Möglichkeit immer noch Zweiter zu werden.

 

Die Voraussetzungen für die Quedlinburger waren jedoch nicht gut. Die Ausfallliste war fast größer als die Anzahl der auf dem Spielprotokoll vermerkten Spieler.

 

Das Spiel begann ausgeglichen. Für das 3:3 waren auf QSV-Seite Falko Leweling und Steven Martinke verantwortlich. Immer wieder legten die Calber vor, doch der QSV ließ sich nicht abschütteln. Die Stationen 9:6 und 16:13 sind Beleg dafür. Kai Winkler entschärfte einen Wurf vom Kreis und der anschließende Gegenangriff wurde vom glänzend aufgelegten Mathias Bollmann zum 18:15 verwandelt. Das Spitzenspiel machte seinem Namen alle Ehre. Beide legten ein unwahrscheinliches Tempo vor und schlossen in dieser Geschwindigkeit auch ihre Angriffe ab. Gegen Ende der ersten Hälfte hatte der QSV logischer Weise den ersten Hänger. Die pfeilschnellen Außen des Gastgebers bestraften jeden technischen Fehler und sorgten  mit  ihren Kontern für einen eigentlich beruhigenden 21:16 Vorsprung der TSG zur Halbzeit.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde Yves Ballin in das Tor eingewechselt und er muss sich von der Bank aus  die Werfer gut ausgeguckt haben. Gleich die ersten 4 Würfe waren seine Beute. Plötzlich stand es nach Toren von Andre Glesmann und Max Thiemer nur noch 21:20 und die Chancen zum Ausgleich waren da. Erst eine Häufung von technischen Fehlen brachte für Calbe wieder ein 26:21. Roscher nahm die Auszeit und motivierte seine Männer neu: „Egal, ob wir jetzt mit fliegenden Fahnen untergehen, wir nehmen jetzt noch mal das Tempo der ersten 20 Minuten auf und versuchen den Gegner unter Druck zu setzen!“ Und es gelang! Der unermüdlich ackernde Leweling traf aus allen Lagen. Auch Johannes Meusel konnte sich endlich in die Torschützenliste eintragen. Nach einem tollen Zuspiel von Konstantin Kamalev war Bollmann ganz sicher zur Stelle und traf zum umjubelten 27:27 Ausgleich. Hochgradig wütend nahm nun der TSG - Trainer seine Auszeit und hatte bei einer personellen Umstellung ein glückliches Händchen. Sein eingewechselter Spieler machte genau das Gegenteil vom Rest seiner Mannschaft und warf mehr oder weniger aus dem Stand einen erneuten Vorsprung zum 30:27 heraus. Noch 3 Minuten waren zu spielen. Das 30:28 durch Martinke beantwortete Calbe mit dem einunddreißigsten Treffer. Noch 2 Minuten. Die Hektik war jetzt kaum noch zu überbieten. Bollmann und Leweling verkürzen bis auf 31:30 und tatsächlich schaffte es Calbe nicht seinen letzten Angriff auszuspielen. Doch Meusel konnte die sich bietende Chance leider nicht nutzen.

 

 

Aufstellung: Winkler, Ballin - Leweling (11/4), Bollmann (8), Thiemer (2), Kamalev, Glesmann(3), Martinke(5), Meusel(1)   

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