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Quedlinburger SV

Abteilung Handball.

Zum zweiten Mal infolge haben die Handballer des QSV es geschafft, sich für das FinalFour um den Harz-Börde-Pokal zu qualifizieren. Nachdem der QSV im letzten Jahr dieses Event ausrichtete, ist diesmal Westeregeln der Ausrichtungsort. Spieltag ist Sonnabend der 05.03.2016 ab 10.00 Uhr. Neben dem Ausrichter Wacker Westeregeln II (derzeit 5. der Bezirksklasse) sind folgende Teams dabei: HT 1861 Halberstadt (2. Bezirksliga), HV Wernigerode (10. Bezirksliga) und der QSV (3. der Bezirksliga). 

Den dicksten Brocken auf dem Weg in das Halbfinale mussten die Halberstädter aus Weg räumen. Mit 26:20 setzten sie sich gegen den derzeitigen Liga-Spitzenreiter aus Calbe durch. Die Wernigeröder siegten bei Bernburg III und der QSV qualifizierte sich durch ein 23:17 gegen Thale/Westerhausen. Favorit auf den Wanderpokal ist Halberstadt und dies trotz der Niederlage vor Wochenfrist gegen den QSV. In dieser Partie wuchsen die Schützlinge von Erwin Roscher über sich hinaus und brachten dem Team aus der Nachbarstadt die erste Saison-Niederlage bei. Sollte natürlich das Team um Falko Leweling diese Leistung noch einmal abrufen können, wäre der erste Pokalgewinn seit mehr als 15 Jahren möglich!

 

Ergebnisse 27./28.02.2016

Der QSV konnte am Wochenende von fünf Spielen zwei gewinnen. Drei Partien gingen verloren.

 

Die C-Jugend konnte ihr Spiel gegen den SV Lokomotive Oschersleben gewinnen. Gegen den Tabellensechsten erreichte das Team einen 29:24 Sieg und erhält sich damit alle Chancen auf Platz zwei.

 

Für die E-Jugend gab es beim Tabellenvierten nichts zu holen. Beim HC Rot-Weiss Staßfurt verloren unsere Jüngsten mit 9:15 (4:8) und bleiben somit Achter.

 

Im Spiel um den zweiten Tabellenplatz hatte die D-Jugend die HC Alligators Aschersleben zu Gast. Trotz Halbzeitführung musste sich der QSV am Ende knapp mit 27:28 (18:14) geschlagen geben. 

 

Die B-Jugend musste zum Dritten der Sachsen-Anhalt-Liga reisen. Bei der SG Kühnau verlor der QSV erneut mit 16:34 (7:13) und muss weiter auf die ersten Punkte warten.

 

Die Männer wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Beim HSV Magdeburg II wurde der dritte Platz mit einem 26:22 Auswärtserfolg gefestigt. 

 

 

Quedlinburger SV - HT 1861 Halberstadt 26:25 (12:8)

 

Spitzenspiel in der Bezirksliga! Der Tabellendritte QSV empfing den noch ungeschlagenen Spitzenreiter aus Halberstadt. Die Gäste hatten bisher erst einen Punkt in Aschersleben abgegeben und gingen als Favorit in diese Begegnung. Zur Begrüßung beider Teams ging ein Raunen durch die knapp 80 Zuschauer. Die HT Spieler waren im Durchschnitt einen Kopf größer als die Spieler des Gastgebers. Dirk Hilgendorf, Trainer der QSV-C-Jugend, war erstaunt: „Das ist ja ein Unterschied wie zwischen C- und A- Jugend." QSV-Trainer Erwin Roscher musste seine Abwehr umbauen, da mit Matthias Hirsch und Steven Martinke  die zentralen Abwehr und Kreisspieler krankheitsbedingt ausfielen. Beiden Spielern wünscht der Verein auf diesem Wege gute Besserung!

 

Die Gäste hatten Anwurf und mussten sich einer sehr offensiven Abwehr erwehren. Gleich der erste Angriff wurde vom QSV abgefangen. Im Gegenzug war Christian Leweling von der Außenposition erfolgreich. Matthias Aschbrenner glich mit einem verwandelten Strafwurf für HT aus. Dass dies der letzte Gleichstand der Partie sein sollte, konnten auch die kühnsten Optimisten nicht vorhersagen. Durch die bis auf 9m heraustretende Abwehr waren die Halberstädter gezwungen ihre Würfe aus größerer Entfernung abzufeuern. Diese waren dann zumeist Beute vom ganz stark haltenden QSV-Keeper Yves Ballin oder verfehlten ganz und gar komplett ihr Ziel. Nach dem Spiel machten einige HT-Spieler dies am bestehenden Haftmittelverbot in der Bodelandhalle fest, doch diesen Umstand müssen ja immer beide Seiten tragen. Die ersten 20 Minuten wurden vorallem von David Weist geprägt. Egal was die Halberstädter Abwehr versuchte, er war immer eine Idee besser. Neben zwei verwandelten Strafwürfen bestach er mit tollen Anspielen an seinen Kreisläufer Konstantin Kamalev oder war mit einem Hüftwurf selbst erfolgreich. Beim Stand von 8:4 in der 18. Minute nahm der Gästecoach Uwe Graffschatt die Auszeit, jedoch mit wenig Erfolg. Gegen diese mit enormer Beinarbeit betriebene Abwehr des QSV wirkten viele Versuche nahezu hilflos. Bis auf 11:5 bauten  die Quedlinburger den Vorsprung aus. Linksaußen Christian Leweling wurde immer wieder gekonnt von seinem Bruder Falko freigespielt und war insgesamt sechsmal erfolgreich. Ab der 25 Minute merkte man aber, dass das Abwehrsystem unwahrscheinlich Kraft kostet und Tore von Torsten Reuner und Bastian Liebscher brachten den Favoriten bis auf 8:12 heran. Hauptsponsor Klaus-Dieter Wolff war zur Pause mit der Leistung hoch zufrieden: „Die Abwehr, einschließlich Torwart, überzeugen total!“

 

Erstaunlicher Weise waren es die Hausherren, welche schon nach kurzer Zeit aus der Kabine zurückkehrten. Geschlagene 5 Minuten warteten sie auf ihren Gegner um endlich weiterspielen zu können, und dies mit Erfolg! Mit blitzschnellen Ballwechseln wurden die körperlich hoch überlegenen, aber oft recht behäbigen Gegenspieler ausgespielt. Das Tor zum 15:8 durch Mathias Bollmann war wie aus dem Lehrbuch. Halberstadt reagierte aber schneller als in der ersten Hälfte. Nach wie vor fand zwar bei den Gästen kein Kreisspiel statt, aber die Würfe aus der 2. Reihe kamen jetzt aus vollem Lauf und Mathias Dörge und Torsten Reuner verkürzten bis auf 19:17 (46.). Zum ersten Mal verlor der QSV die Kontrolle über das Spiel. Drei technische Fehler infolge zeugten zudem vom logischen Kräfteverschleiß. Roscher nahm die Auszeit und versuchte so den Abwärtstrend zu stoppen. Es gelang! Weist setzte sich gleich gegen drei Spieler durch und sein Tor brachte wieder Luft. Im Gegenzug gelang Routinier Reuner ein schönes Rückhandtor. Dann überstürzten sich die Ereignisse. Trotz einer Strafzeit gegen Bollmann gelang es Erik Brücke und Falko Leweling den Torabstand zu halten. Strafwurf für die Gäste. Roscher wechselte Kai Winkler in das Tor. Den 7-Meter konnte er halten, doch gegen den Nachwurf war er machtlos. 24:22 und noch drei Minuten waren zu spielen. Wie aus dem Nichts nahm sich André Glesmann einen Wurf und hämmerte ihn selbst zum Erstaunen seiner Mitspieler völlig schnörkellos in das Gästenetz. Völlig unnötiger Weise kam in einem über weite Strecken sehr fairen Spiel noch Härte auf, was zu einem Riesenknäul von Spielern auf der Platte führte. Nur mit Mühe könnten die Bernburger Schiedsrichter die Gemüter beruhigen. Trotz Unterzahl gelang den Gästen der Anschluss, doch das Tor von Dörge zum 26:25 Sekunden vor dem Abpfiff ging im Freudentanz der Quedlinburger unter.

 

Gästetrainer Grafschatt war nach dem Spiel ein fairer Verlierer. Seine Einschätzung nach dem Spiel: „Die erste Halbzeit war von uns ganz schwach! Meine Spieler waren  viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, statt sich auf den Gegner zu konzentrieren." QSV-Trainer Roscher war einfach nur stolz: „Unsere Abwehr und Yves Ballin machten das beste Spiel der Saison!"

 

 

Aufstellung: Ballin, Winkler, Haertel - F. Leweling (2), Brücke (1), Meusel, Kamalev (5), Glesmann (2), Bollmann (3), Ch. Leweling (6), Weist (7/3)

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